Wenn "YOLO" auf "endgeil" trifft

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Die optimistischen Millennials treffen auf die realistischen Digital Natives der Generation Z. Was das bedeutet.

Rund 15 Jahre liegen zwischen Generation Y (geboren ab 1980) und Z (geboren ab ca. 1995) - über ihre genauen Jahrgänge herrscht keine Einigkeit. Eine kurze Zeit, in der sich Arbeitsmoral und -interessen unterschiedlich entwickelt und letztendlich weit gespalten haben. Ursache ist, neben wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Faktoren, das Internet. Kleiner Schwenk: 1991 wurde das WWW öffentlich und weltweit verfügbar. Millennials sind damit aufgewachsen, die Zs damit geboren. Fürs Lernen und die Berufswahl macht das einen gewaltigen Unterschied.

Optimisten versus Realisten

Millennials sind Optimisten – so eine Studie von Pew Research. Sie sind in Zeiten des Wohlstands und der Möglichkeiten aufgewachsen. Ganz im Gegenteil zu den jüngeren Alleingängern und Realisten, die während der Rezession groß geworden sind. Sie kämpfen mit den Ellbogen und trauen sich selbst am meisten. Das Zusammenspiel könnte Früchte tragen: Schönfärber machen vieles möglich und motivieren, Nüchterne erkennen rechtzeitig Grenzen und bieten moderne Alternativen.

Kein W-LAN, großes Problem

Die Digital Natives verstehen in Sachen Internet keinen Spaß. Das liegt an ihrer Generationskrankheit „FOMO“ („Fear Of Missing Out“), also die Angst, etwas zu verpassen, wie eine Studie von Wikia Survey beleuchtet. Unternehmen können sich aber über sie freuen, denn ihre Angst kann genutzt werden. Sie sind nämlich immer und überall erreichbar. Nur bitte nicht in der Freizeit, denn das Privatleben ist ihnen heilig. Das können ja die Ypsilons machen. Die sind flexibler.

( kurier.at , AI ) Erstellt am 27.04.2018