Rasante KI-Entwicklung: Diese menschliche Kraft bleibt unersetzbar

Wenn Künstliche Intelligenz schneller lernt, als wir begreifen können – und warum der Mensch trotzdem am Steuer bleiben muss.
Sandra Baierl
Artificial Intelligence AI safety digital Concept.

Die rasante Entwicklung kann schwindlig machen. Während wir eine neue Technologie erfassen, ist die nächste da. Wir lernen KI – und KI lernt derweil (viel schneller als wir) selbstständig zu agieren. Da kann kein Lehrplan mithalten und kein engagiertes Dranbleiben. Wir werden ständig überrundet, kein Bereich ist sicher.

Das schafft zusätzlich Unsicherheit in einer ohnehin schon unsicheren Welt. Der immer schnellere Takt sorgt dafür, dass die Menschen zunehmend ratlos sind, sich zurückziehen und von vielen Entwicklungen nichts mehr wissen wollen. Wir schaffen eine Welt, in der sich viele abgehängt fühlen und abgehängt werden.

Was übrig bleibt? Das Menschliche als Gegenpol. Emotion, Erfahrung und Erinnerung sind wertvoll und können mehr ausrichten als Rechenleistung und Bits und Bytes. Und obwohl KI kein Gadget mehr ist, sondern ein Alltag, ist es der Mensch, der inmitten dieser digitalen Superkraft seine Rolle finden und dabei bleiben muss: Human in the Loop heißt das Konzept, das den Menschen immer aktiv im KI-Prozess eingebunden sieht.

Unsere Redakteurin stieß beim Testen des KI-Assistenten OpenClaw schnell an ihre Grenzen. Das ist die eigentliche Superkraft: Im entscheidenden Moment Abbruch, Exit, Stopp zu sagen, zu etwas, das einem ein ungutes Gefühl gibt.

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