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Frühstück bei Freshfields: Über die Anwaltei und Entgelttransparenz

Am Wiener Standort der Wirtschaftskanzlei Freshfields gab es Einblicke in die Anwaltsbranche und in die Rechtslage.
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Die globale Wirtschaftskanzlei Freshfields lud Journalistinnen und Journalisten gestern zum Pressefrühstück. Anlass war das zehnte Jubiläum der Mandantinnenveranstaltung Ladies Lounge, die einmal pro Jahr stattfindet. Im Zuge dessen wurde in den Freshfields-Kanzlei-Räumlichkeiten beim Schottentor intensiv über den Anwaltsberuf und Gleichstellung in der Branche diskutiert. 

Gesprächspartnerinnen waren u. a. Arbeitsrechtsexpertin und Partnerin Karin Buzanich-Sommeregger sowie Steuerrechtsexpertin und Partnerin Katharina Kubik.

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Katharina Kubik (links) und Karin Buzanich-Sommeregger sprachen beim Pressefrühstück über die Anwaltsbranche.

Die Rechtsanwältinnen gaben auch Einblicke in die Rechtslage zur bevorstehenden Entgelttransparenz-Richtlinie, die Österreich laut EU-Vorgabe bis 7. Juni umzusetzen hat. „Ich halte die Gefahr für groß, dass das ein administrativer Wahnsinn wird“, sagte Buzanich-Sommeregger und bezog sich auf den Aufwand, den Unternehmen womöglich künftig betreiben müssen, um Gender-Pay-Gaps überhaupt erst zu identifizieren. 

Das Gesetz dazu gibt es noch nicht, eine zeitgerechte Umsetzung wäre aber möglich, so die Expertinnen. Österreich habe in der Umsetzung einen Vorteil im Vergleich zu anderen europäischen Ländern:  Entgeltberichte sind nichts Neues, seit 2011 sind sie im Gleichbehandlungsgesetz festgeschrieben. 

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