Erfolgsmodell am Ende? Diese Business-Regel gilt nicht mehr
Der Begriff Change Management ist hundert Jahre alt. Viel Change und das jeden Tag: So erleben es alle, die aktuell in dynamischen Umfeldern arbeiten oder wo die Disruption gerade besonders hart durchschlägt. Dass sich ganze Geschäftsfelder und Umfelder verändern können, ist (leider) Teil des Business. Rahmenbedingungen werden anders, Auflagen (gerade bei sensiblen Waren wie Tabak oder Alkohol, wie Sie in diesem Artikel lesen können) verändern sich. Manche Marktveränderungen sind absehbar, manche nicht, an manchen wird vielleicht sogar eine Zeit lang bewusst vorbeigeschaut. Es gehört aber zur Uraufgabe von Unternehmenslenkern, mit diesen ständigen Veränderungen umzugehen.
Ein Ansatz ist die Lehre „Unfreeze-Change-Refreeze“. Demnach taut man in einem ersten Schritt Festgefahrenes auf, verändert es dann wirkungsvoll und friert folglich das Neue wieder ein, damit die Veränderungen auch sitzen. Was Kurt Lewin bei seinem Ansatz (USA, 1940er) nicht berücksichtigte: Dass die Marktbedingungen sich heute, fast ein Jahrhundert später, so rasant und unaufhörlich verändern, dass für geordnetes Auftauen, Verändern und Einfrieren kaum Zeit bleibt. Es braucht also eine ständige Veränderungskultur, kein punktuelles Projekt, um mit dem schnellen Takt mithalten zu können. Change ist ein Dauerzustand, den wir wohl oder übel annehmen müssen.
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