Wie J.K. Rowling? Die harte Realität für neue Autoren

Viele träumen vom eigenen Buch, doch die Konkurrenz ist groß und die Chancen auf Erfolg klein.
Sandra Baierl
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Die Geschichte von J. K. Rowling ist wie aus dem Bilderbuch: Alleinerziehende Mutter in finanzieller Notlage, hat während einer Zugfahrt die Idee für Harry Potter. Jahre später, nach zahlreichen Ablehnungen diverser Buchverlage, wurde „Der Stein der Weisen“ 1997 doch veröffentlicht. Der weltweite Erfolg ist legendär, sieben Harry-Potter-Bände und 600 Millionen verkaufte Bücher später ist Rowling weltberühmt, Milliardärin und die größte Autorin der Welt.

Überraschend viele Menschen träumen vom eigenen Buch. Damit vielleicht sogar einen Bestseller zu landen. Allein: das Können, das Glück und die Idee, um das zu erreichen, haben nicht viele. Gerade in Österreich ist der Markt klein, die Konkurrenz groß und die Buchhandlungen sind voller Bücher, der Absatz sinkt aber.

Es bedarf großer Mühen und sehr viel Aufwand, die Verkäufe eines Buches anzukurbeln – das Geschäft ist kurzlebig, das Buch meist schnell auch wieder vergessen. Wer es schafft, 10.000 Exemplare zu verkaufen, ist hierzulande ein Star – rechnet man zwei, drei, vielleicht fünf Euro pro Buch für den Autor, ergibt das ein Einkommen (brutto!), von dem man nur vielleicht leben kann.

Jedoch: Überraschungsbücher und unvorhergesehene Bestseller gibt es immer wieder – der Versuch zählt also, vielleicht findet man den Stein der Weisen ja glücklicherweise auch.

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