Innovationsspielwiese Apps
Ausnahmen sind Der Spiegel und Bild. Das zeigt eine Analyse von Bulletproof Media. Es zeigt sich, dass Verlage auf dem iPhone eine News- und Games- und auf dem iPad eine Magazin-Umsetzung präferieren und realisieren. All jene Unternehmen, die iPhone-Apps vermarkten, wollen Angebote auch via iPad anbieten. Allerdings ist die Zahl der iPad-App-Umsetzer noch gering. 90 Prozent deutscher Verlage planen Tablet-PC-Apps also auch für das Samsung Galaxy Tab. Die dafür vorgesehenen Investitions-Vorstellungen bewegen sich in einem Spielraum von "weniger als 10.000 und über 100.000 Euro". Tatsächlich wird dann in den meisten Fällen "unter 100.000 Euro geplant".
Glaube an Refinanzierbarkeit geringAls problematisch erkennt Bulletproof Media das Thema Refinanzierbarkeit dieser App-Investitionen. Das Unternehmen eruierte einen "relativ wenig ausgeprägten Glauben an die Refinanzierbarkeit der Anwendungen". Tablets werden derzeit als Innovationsspielwiesen definiert. Aus dieser Herangehensweise lässt sich ableiten, dass die Apps wenig geeignet sind, um bei den Usern hohe Nutzungs- und Zahlungsbereitschaft auszulösen. Und Kunden sind nicht Marken- sondern Endgerätekunden. Das hat zur Folge, dass ein endgeräte- und kein kunden-orientiertes Geschäftsmodell abgebildet wird.
Studie "Strategien deutscher Print-Titel auf dem iPhone und iPad" - Bulletproof Media (Bestell-Link)
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