Wirtschaft
28.11.2018

In Griechenland wird wieder gestreikt

Am Dienstag waren bereits die Journalisten dran. Der Protest richtet sich gegen Sparmaßnahmen.

Aus Protest gegen bestehende und weitere Sparmaßnahmen haben die großen griechischen Gewerkschaftsbünde für Mittwoch zu einem 24-stündigen Ausstand aufgerufen. Busse und Metro verkehren nicht, die Fähren bleiben in den Häfen vertäut. In Athen und anderen Großstädten sind Demonstrationen angekündigt. Am Dienstag haben bereits die Journalisten gestreikt, im Radio und im Fernsehen kamen keine Nachrichten. Traditionell ziehen die Medienschaffenden ihren Protest einen Tag vor, um anschließend über den Ausstand der anderen zu berichten.

Ende des Sparkurses gefordert

Die Gewerkschaften verlangen von der Regierung, den harten Sparkurs der vergangenen Jahre zu beenden. Sie fordern unter anderem die Erhöhung des Mindestlohns von 586 auf 751 Euro im Monat, die Rücknahme von Pensionskürzungen sowie Steuersenkungen. Anlass ist der Haushaltsplan der Regierung für das Jahr 2019, über den das griechische Parlament am 18. Dezember abstimmen will.