© Jeff Mangione

Kolumne
11/04/2021

Mein Wohnen: Mit dem Aufräumprofi zum neuen Wohn-Glück

Wenn die Reizüberflutung in den eigenen vier Wänden zur Belastung wird hilft nur eines: Ausmisten. Und natürlich auch die Mama.

von Nicole Zametter

Vor Kurzem habe ich meinen eigenen Rat befolgt und inspiriert von dem Artikel „Ausmisten und Entrümpeln“ wieder mal meinen Wohnungsballast entsorgt. Unterstützung bekam ich vom besten Aufräumprofi, den ich kenne: meiner Mama. Leider hat sie dieses Talent nicht weitervererbt, weshalb ich bei solchen Aktionen immer ein bisschen Angst habe. Gegen Mama ist Marie Kondo nämlich eine blutige Anfängerin. Und E. ist grundsätzlich nicht damit einverstanden, irgendwas aus ihrem Zimmer herzugeben. Das tausendfach gelesene und seit Jahren ignorierte Büchlein vom Vogel und seinem Freund, dem Elefanten, zum Beispiel. Ebenso wenig wie die großartige Steine-Sammlung oder ihre unzähligen Zeichnungen. Wir fanden einige Kompromisse (die schönsten Steine, die besten Zeichnungen) und haben dennoch fleißigst aussortiert. Stapel für Freunde, Stapel zum Spenden und Stapel für den Müll verlassen die Wohnung. Mit jeder Kiste wird es leichter und wir kommen in einen Flow. Schublade für Schublade wird sortiert, Zimmer für Zimmer nach dem absichtlichen Chaos wieder aufgeräumt. Jetzt hat selbst jeder Gummiring einen fixen Platz. E. scheint ihre „wichtigen“ Spielsachen gar nicht zu vermissen. Und ich öffne jetzt Schubladen, nur um zu sehen, wie schön sie sind.

nicole.zametter@kurier.at

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