In Favoriten entsteht ein neues Stadtquartier

In Favoriten entsteht ein neues Stadtquartier
Ein stillgelegtes Betriebsgelände wird schon bald Wohnraum für Tausende Menschen bieten. Die Sieger des Architekturwettbewerbs für das Stadtentwicklungsgebiet Kempelenpark im 10. Bezirk stehen fest.

Favoriten wächst weiter: Zwischen Sonnwendviertel und Böhmischem Prater entsteht in den kommenden Jahren das neue Stadtquartier „Am Kempelenpark“ mit rund 1.100 Wohnungen. Zwei Drittel werden auf den geförderten und ein Drittel auf den freifinanzierten Wohnbau entfallen. Zudem sind auf dem 48.000 m2 großen Areal Gewerbeflächen sowie eine Ganztagesvolksschule und ein Kindergarten geplant. Das Projekt wird von STC Development gemeinsam mit WBV-GPA, FRIEDEN und Heimat Österreich realisiert.

Architekturwettbewerb entschieden

Vor Kurzem wurden die Entwürfe für die vier Planungsfelder, die im Zuge des Architekturwettbewerbs ausgewählt wurden, präsentiert. Folgende Architekturbüros wurden als Sieger gekürt: einszueins architektur und querkraft architekten (P1), AllesWirdGut Architektur (P2), GernerGerner Plus. und querkraft architekten (P3) sowie pool Architektur (P4).

In Favoriten entsteht ein neues Stadtquartier

Verschiedenfarbige Stadthäuser von AllesWirdGut Architektur

In Favoriten entsteht ein neues Stadtquartier

Wohnhaus von GernerGerner Plus. und querkraft architekten

In Favoriten entsteht ein neues Stadtquartier

Gebäude mit kleineren Wohneinheiten von pool Architektur

In Favoriten entsteht ein neues Stadtquartier

Ensemble von einszueins architektur und querkraft architekten  

Wohnen statt arbeiten

Das Quartier „Am Kempelenpark“ wurde ursprünglich seit Beginn des 20. Jahrhunderts als Standort für ein Kabel-, Stahl- und Kupferwerk genutzt und in den 1980er-Jahren von Siemens zu einem großflächigen Campus für die damals stark wachsende Softwaresparte umgebaut. Seit 2014 wird das stillgelegte Betriebsgelände als Raum für neue Initiativen und junge Unternehmen geöffnet.

Großer Park für alle

Das Herzstück des Quartiers wird ein 11.500 m2 großer Park bilden. Dieser soll nicht nur zu einem angenehmen Standortklima beitragen, sondern dank seines durchdachten Wegenetzes auch die Verbindung zwischen dem Quartier und den angrenzenden Erholungsflächen ermöglichen.

„Diese Quartiersentwicklung auf einer klassischen Industriebrache trägt zur klimaeffizienten Nachverdichtung und Entsiegelung, aber auch zur Bereitstellung von öffentlichem Grünraum bei“, betont Matthias Waibel, Geschäftsführer der STC Development GmbH. 2025 soll mit den Bauarbeiten begonnen werden.

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