Hotel in Salzburg: Hier wird Alpenchic neu interpretiert

Moderne Architektur trifft auf alpine Gemütlichkeit: Wie eine Hoteliersfamilie aus Salzburg laufend in ihre Immobilie investiert.
Außenansicht Hotel Berghof im Winter

Statt auf Hirschgeweih und Lodenstoff setzen Robert und Christine Rettenwender vom Hotel Berghof in St. Johann/Alpendorf auf schwarze Fliesen, helle Möbelstoffe und chice Lampen aus Italien. Sie haben das familiengeführte Hotel im Salzburger Pongau 2019 übernommen und vor Kurzem umfassend umgebaut und in Holzriegelbauweise aufgestockt. 

Suite im Hotel Berghof

Großzügige Suiten in den neuen Stockwerken.

Im 3. und 4. Stock sind neue, moderne, größere Zimmer entstanden, die vor allem Familien mehr Platz und Komfort bieten sollen. Der 5. Stock bietet Wellness inklusive beheiztem Rooftop-Pool, Adults only. In den neuen Ruheräumen „WolkenNest“ und „GoldStück“ sorgen warme Materialien, Naturtöne und große Fensterfronten für Weitblick und Geborgenheit. Die Innenarchitektur verantwortet Köck + Bachler aus Fieberbrunn.

Ruheraum im Hotel Berghof

Der Spa-Bereich im 5. Stock besticht durch eine Ruhelandschaft in Cremeweiß.  

Herzschlagfinale 

Zudem hat das Hotel, das 1965 vom Großvater als Gasthof mit 13 Zimmern eröffnet wurde, auch außen ein Facelift bekommen. Die größte Challenge war das Pool am Dach. Für die Statik mussten neun Säulen durch das ganze Haus bis in den Keller gezogen werden. „Das war eine riesige Tüftelei, damit nicht eine Säule durch den Gang oder ein Zimmer geht“, erklärt der Hotelchef.

Für die Technikräume musste drei Stockwerke nach unten gegraben werden. Für mehr als sieben Monate wurde das Hotel wegen des Umbaus geschlossen. „Der letzte Handwerker hat das Haus verlassen, als der erste Gast schon angereist ist“, erzählt Christine Rettenwender.

Weinkühlschränke im Hotel Berghof

Edles Schwarz dominiert die neue Weinpassage.

Die Investitionen sind noch lange nicht abgeschlossen. Das Gesamtkonzept für die Erweiterung des Berghofs sieht schon den nächsten Schritt vor. In den nächsten fünf Jahren sind geplant, das Mitarbeiterhaus auszulagern, eine Tiefgarage zu errichten, den Kinderbereich zu erweitern und den Garten zu vergrößern. „Wir haben Visionen und Ziele, die uns antreiben“, so Robert Rettenwender, „wie schon meine Eltern investieren auch wir laufend in die Immobilie.“

Kommentare