Auf einen Kaffee im Wasserturm: Denkmal im 2. Bezirk wird umgebaut
Ein Wahrzeichen im 2. Bezirk wird umfassend saniert: Der denkmalgeschützte Wasserturm am ehemaligen Nordbahnhof wird von den ÖBB bis Mitte 2026 behutsam revitalisiert und zu einem gastronomischen Treffpunkt im neuen Stadtviertel umgebaut. Aus dem historischen Bauwerk entsteht ein modernes Café mit Gastgarten. Der markante Backsteinturm wurde ursprünglich als Speicher für das Kesselwasser der Dampflokomotiven errichtet.
Die Umbauarbeiten am alten Wasserturm sind vor Kurzem gestartet.
Neuer Treffpunkt im Grätzl
Der Spatenstich für das Projekt ist vor Kurzem erfolgt. Der Wasserturm bleibt in seiner äußeren Erscheinung vollständig erhalten. Die Fassade aus Vollziegeln wird gereinigt, die Fenster werden saniert und wo nötig rekonstruiert. Der Sockelbereich erhält eine umlaufende Sitzstufe, die den Turm im Außenraum zu einem einladenden Treffpunkt macht.
Das Gebäude wird außerdem unterkellert. Technik- und Lagerräume werden im Untergeschoß untergebracht sein. Im Inneren erfolgt die Adaptierung für die geplante gastronomische Nutzung, so wird künftig etwa eine neue Treppe Erd- und Kellergeschoß verbinden. Die Arbeiten sollen im Herbst abgeschlossen sein.
Das neue Kaffeehaus im Wasserturm wird mit Raumhöhen von bis zu 13 Metern beeindrucken.
Besonders eindrucksvoll wird die Raumhöhe von bis zu dreizehn Metern, die es ermöglicht, den vier allegorischen Figuren einen prominenten Platz im oberen Bereich des Gastraumes zu geben. Diese Skulpturen standen ursprünglich im Hofwartesalon des Nordbahnhofs und symbolisierten die Städte, die durch den Bahnhof verbunden waren: Wien, Brünn, Olmütz und Krakau.
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