Heizung und Sanierung: Diese Investitionen werden 2026 gefördert

Wärmepumpe an der Hausmauer
Der Umstieg auf eine Wärmepumpe oder der Umbau auf ein barrierefreies Bad sind teuer. Bund und Land Wien bieten 2026 neue Förderschienen.

Die gute Nachricht zum Jahresbeginn: Es gibt wieder Förderungen für das eigene Zuhause. So hat der Bund die „Sanierungsoffensive 2026“ gestartet. Sie setzt auf zwei zentrale Instrumente: den Kesseltausch für klima-freundliche Heizsysteme (Anschluss an Nah-/Fernwärme, Holzzentralheizung, Wärmepumpe) und den Sanierungsbonus für die thermisch-energetische Sanierung (z. B. Fassadendämmung, Fenstertausch). 

Handwerker baut neues Fenster ein

Der Fenstertausch wird vom Bund gefördert.

Dafür sind von 2026 bis 2030 jährlich 360 Millionen Euro vorgesehen. Die Förderungsaktion gilt österreichweit für Ein- und Zweifamilienhäuser, Reihenhäuser, mehrgeschoßigen Wohnbau sowie Reihenhausanlagen. Die Gesamtförderung beträgt maximal 30 Prozent der förderungsfähigen Investitionskosten.

Bodenläufige Dusche

Land Wien erhöht die Förderung für den Umbau auf ein barrierefreies Bad.

Altersgerechter Umbau

Um das altersgerechte und barrierefreie Wohnen zu erleichtern, fördert das Land Wien für Menschen ab 60 Jahren den Umbau von Wohnungen, Eigenheimen und Kleingartenwohnhäusern. In der Praxis sind das am häufigsten Umbauten im Sanitärbereich wie etwa der Einbau von bodenebenen Duschen, Türverbreiterungen und WCs mit Stütz- und Haltegriffen sowie die Montage von Treppenliften. 
Bisher konnte eine Unterstützung von bis zu 35 Prozent der förderbaren Kosten, maximal 4.200 Euro, beantragt werden. Seit 1. Jänner ist eine bis zu 50 Prozent hohe Förderung möglich, nämlich bis zu 7.500 Euro.

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