Hipp baut Stellen in Gmunden ab: Vorwürfe nach Kündigungen
Beim Babynahrungshersteller HiPP sorgt eine unternehmerische Entscheidung für Unruhe. Eine von vier Produktionslinien am Standort im oberösterreichischen Gmunden wird mit Ende Februar stillgelegt, 26 der rund 400 Beschäftigten am Standort verlieren dadurch ihren Arbeitsplatz, wie die Kronen Zeitung berichtet.
Hipp: "Wettbewerbsfähigkeit des Werks sichern"
Das deutsche Unternehmen begründet den Schritt gegenüber der Kronen Zeitung folgendermaßen: "Hipp hat nach technischer und wirtschaftlicher Bewertung entschieden, eine der vier Produktionslinien am Standort Gmunden mit Ende Februar stillzulegen." Der Schritt sei ein Teil der Strategie, "um die Wettbewerbsfähigkeit des Werks zu sichern". Gleichzeitig betont das Unternehmen, man stehe weiterhin zum Standort Gmunden.
Für die 26 Mitarbeiter, die vom Abbau betroffen sind, wurde ein Sozialplan vereinbart. Dieser sieht sozial gestaffelte Zahlungen vor. Zusätzlich gibt es einen Zuschuss für minderjährige Kinder sowie Unterstützung bei der Erstellung von Bewerbungsunterlagen, um den Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt zu erleichtern.
Überfallsartige Kündigungen nach Schichtende?
Laut Informationen der Krone soll der aktuelle Jobabbau für großen Wirbel gesorgt haben. Die Rede ist von überfallsartigen Kündigungen nach Schichtende. Dieser Darstellung widerspricht das Unternehmen jedoch deutlich: "Die Mitarbeiter wurden einzeln in persönlichen Gesprächen und einem geschützten Rahmen über die Veränderung informiert."
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