Jaguar iPace in der Magna-Lackiererei

© Werk/Magna Steyr/Otmar Winterleitner

Wirtschaft
03/31/2020

Coronavirus: Magna nimmt in Graz schrittweise die Produktion auf

Mit Vorsichtsmaßnahmen: Prototypenbau startet, ab 20. April wird auch wieder für BMW und Jaguar Land Rover produziert.

Autobauer Magna nimmt nach der coronabedingten Auszeit die Fahrzeugproduktion in Graz wieder auf. Und zwar schrittweise.

Gestartet werde mit einer kleinen Mannschaft am 6. April im Prototypenbau, danach wird - nach Ostern - auch die Serienfertigung hochgefahren. Die Auftragsproduktion für die Kunden BMW Group und JLR (Jaguar Land Rover) wird am 20. April 2020 folgen.

Masken und Handschuhe

Parallel würden einige Vorkehrungen getroffen, um die Mitarbeiter zu schützen. So müssten im ganzen Werk Schutzmasken getragen werden, in der Logistik müssen die Mitarbeiter Einmal-Handschuhe anlegen.

In den Pausenräumen werden mit Schutzwänden die Sitzplätze isoliert, damit die Mitarbeiter ihre Mahlzeiten mit Abstand einnehmen können. Und auch die Zahl der Desinfektionsspender sei "erheblich erhöht" worden, teilte der Autobauer mit.

Magna hatte am 16. März einen zunächst zweiwöchigen Stopp der Produktion verkündet, diesen danach allerdings aufgrund der veränderten Umstände verlängert.

Vier Milliarden in Portokassa

So wie viele andere Unternehmen musste auch der kanadische Autozulieferkonzern wegen der Corona-Krise seinen Ausblick zurückziehen.

Ende der Vorwoche begründete Magna den Schritt mit der „hohen geschäftlichen Unsicherheit“ aufgrund von Covid-19. Magna werde ein neues allgemeines Geschäftsupdate mit den Ergebnissen für das erste Quartal 2020 veröffentlichen, hieß es.

„In der Zwischenzeit sollten sich Anleger mit der Tatsache trösten, dass wir zum 29. Februar 2020 über eine Liquidität von ca. vier Milliarden US-Dollar ( (3,64 Mrd. Euro) verfügen, davon ca. eine Milliarde US-Dollar in bar und drei Milliarden US-Dollar in verfügbaren, zugesagten Kreditlinien“, ließ Magna wissen.

Das Unternehmen mit Hauptsitz in Aurora/Ontario hatte für das laufende Jahr einen Umsatz von 38 bis 40 Milliarden Dollar erwartet, ehe die Corona-Krise ausbrach.

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