Beijing International Automotive Exhibition

┬ę REUTERS / THOMAS PETER

Wirtschaft
03/23/2021

Chinesischer Autobauer Geely verzeichnete 2020 Gewinneinbruch

Auch der Umsatz und der Absatz sanken bei der Volvo-Mutter wegen der Corona-Krise.

Der chinesische Autobauer Geely hat im vergangenen Jahr infolge der Corona-Pandemie einen herben Gewinneinbruch erlitten. Das Unternehmen, das unter anderem den schwedischen Autobauer Volvo besitzt und dessen Eigent├╝mer Li Shufu der gr├Â├čte Daimler-Einzelaktion├Ąr ist, verzeichnete unter dem Strich mit 5,5 Mrd. Yuan (709 Mio. Euro) ein Drittel weniger Gewinn. Das teilte das Unternehmen am Dienstag in Hangzhou und Hongkong mit.

Probleme mit Listing

Die Aktie fiel an der Hongkonger B├Ârse um gut 7 Prozent, Analysten hatten mit einem weniger scharfen Gewinnr├╝ckgang gerechnet. Der Umsatz von Geely Automobile war um 5 Prozent auf 92,1 Mrd. Yuan gesunken, der Absatz fiel um 3 Prozent auf 1,3 Millionen Fahrzeuge.

Geely hat zudem offensichtlich Probleme mit dem geplanten Listing an der Shanghaier Technologieb├Ârse Star Board. Chinas Aktienmarktbeh├Ârden hinterfragten, ob das Unternehmen f├╝r eine solche Notierung ├╝ber gen├╝gend High Tech verf├╝ge, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Bisher ist Geely an der B├Ârse in Hongkong notiert.

H├Ąrtere Regeln

Geely ist Chinas f├╝hrender Hersteller von Autos unter einer lokalen Marke. Marktf├╝hrer im Land ist Volkswagen. Eigentlich hatte Geely dem Bericht zufolge bereits im September eine Erlaubnis f├╝r das Listing erhalten, das eine h├Âhere Bewertung einbringen k├Ânnte als eine Notierung an der Shanghaier Hauptb├Ârse. Derzeit pr├╝ft die chinesische B├Ârsenaufsicht ohnehin h├Ąrtere Regeln f├╝r erstmalige Aktienverk├Ąufe im Tech-B├Ârsensegment Star Board.

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