Bitcoin kletterte in turbulentem Handel zeitweise über 18.000 Dollar

Viel Skepsis gegenüber Bitcoin und Co
Bisheriges Rekordhoch des Bitcoin von Ende 2017 bei knapp 20.000 Dollar scheint wieder in Reichweite zu sein.

Der derzeitige Höhenrausch beim Bitcoin hält weiter an. Der Kurs der wichtigsten Kryptowährung hat Mittwochfrüh in einem turbulenten Handel auch die Marke von 18.000 Dollar (15.150 Euro) überschritten. Allerdings ist er in der Folge binnen Minuten um mehr als 1.000 Dollar abgestürzt. Derzeit notiert er auf der europäischen Handelsplattform Bitstamp bereits wieder bei rund 17.850 Dollar.

Zuvor hatte der Bitcoin ein neues Mehrjahreshoch von rund 18.480 Dollar erreicht, nachdem er gerade erst am frühen Dienstagnachmittag noch die Marke von 17.000 Dollar überschritten hatte. Preise in dieser Größenordnung hatte die Kryptowährung letztmals Anfang 2018 gesehen. Das bisherige Rekordhoch des Bitcoin von Ende 2017 bei knapp 20.000 Dollar scheint nun wieder in Reichweite zu sein.

Angesichts der derzeitigen enormen Ausschläge warnt Analyst Timo Emden vom deutschen Emden Research vor einer "explosiven Mischung" am Markt. Getrieben sei die Stimmung vor allem von der "Angst, etwas zu verpassen". Ein Übertreffen des Allzeithochs sei aber nicht zu erwarten, meint Emden: "Spätestens dann dürften Anleger verstärkt ihre Gewinne versilbern."

Die jüngste Bitcoin-Rallye hatte nach dem Entscheid des Bezahldiensts Paypal, den Bitcoin als Zahlungsmittel zu akzeptieren, Fahrt aufgenommen. Auch die Coronaviruspandemie trage verstärkt dazu bei, dass die Anleger sich gegen Inflationsrisiken absichern, meint Emden. Zudem dürfte das Interesse am Bitcoin auch davon genährt werden, dass mehr und mehr Zentralbanken die Einführung von eigenem Digitalgeld erwägen.

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