© Kurier / Gerhard Deutsch

Wirtschaft
12/04/2020

Billa und Merkur lassen Großteil der Geschäfte am 8. Dezember zu

Mehr als 27.000 Rewe-Beschäftigte müssen am Marienfeiertag nicht arbeiten. Für diesen Tag sind Zuschläge und Zeitausgleich fällig.

Der Handelskonzern Rewe wird auch heuer wieder alle Billa-Filialen sowie erstmals einen Großteil der Merkur-Märkte am 8. Dezember schließen, gab der Konzern am Freitag bekannt.

Starker Ansturm

Während die meisten Menschen frei haben, müssen viele Handelsangestellte am Marienfeiertag arbeiten. Seit 1995 dürfen die Geschäfte am 8. Dezember offenhalten, einige Handelsketten lassen trotzdem zu. Für diesen Tag sind nämlich Zuschläge und Zeitausgleich für die Beschäftigten fällig.

Heuer erwartet der Handel einen besonderen Ansturm, zumal die Geschäfte seit fast drei Wochen geschlossen sind. Supermärkte waren von den Schließungen aber ohnehin nicht betroffen. Um Kundenströme zu entzerren, wurden heuer ausnahmsweise die Öffnungszeiten verlängert: Am Marienfeiertag darf diesmal zwischen 9.00 bis 19.00 Uhr geshoppt werden statt bisher 10.00 bis 18.00 Uhr.

Auszeit

Seit 13 Jahren bleiben die Billa-Filialen am 8. Dezember geschlossen. Heuer soll erstmals auch ein Großteil der Merkur-Standorte zu bleiben. In Summe hätten damit mehr als 27.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter "eine kleine Auszeit im Dezember", so Rewe-Österreich-Chef Marcel Haraszti laut einer Aussendung.

2020 sei ein Ausnahmejahr gewesen, in dem die Beschäftigten besonders gefordert gewesen seien und unermüdlichen Einsatz gezeigt hätten.

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