Bankomatgebüh­ren für AK OÖ eine "bodenlose Frechheit"

Debatte um Bankomatgebühr
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Die Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) ist gegen ein generelles Verbot.

Gebühren fürs Geldabheben regen Konsumentenschützer auf. Für die Arbeiterkammer Oberösterreich sind diese eine "bodenlose Frechheit", sie fordert vom Gesetzgeber einen Rechtsanspruch auf kostenlosen Zugang zum Einkommen. Banken drohte AK-Präsident Johann Kalliauer am Freitag mit Klagen. "Gegen versteckte oder unzulässig einbezogene Gebühren wird die AK alle rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen."

Anfang der Woche hat sich bereits AK-Konsumentenschützerin Gabriele Zgubic für ein gesetzliches Verbot von Bankomatgebühren ausgesprochen - dies müsste kommen, wenn die von Sozialminister Alois Stöger (SPÖ) vorschlagene Regulierung nicht greift. Die Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) ist hingegen gegen ein generelles Verbot, wie sie in einer für die Politik erstellten Stellungnahme ausgeführt hat. Aus Konsumentensicht seien Gebührentransparenz und leichterer Kontowechsel wichtig.

(apa / jk) Erstellt am
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