Der Jägerball: Einordnung einer Wiener Balltradition

Montage Jägerball
Der Jägerball verbindet Tradition, Charity und Jagdkultur. Ein Blick auf Geschichte, Dresscode und aktuelle Debatten.

Wenn am 26. Jänner in der Wiener Hofburg Tracht, Tanz und Musik aufeinandertreffen, blickt Wien auf eine der traditionsreichsten Veranstaltungen der Ballsaison: den Jägerball, offiziell „Ball vom Grünen Kreuz“. Seit mehr als einem Jahrhundert ist er Teil des gesellschaftlichen Kalenders, aber auch Anlass für Diskussionen über Tradition, Jagdkultur und zeitgemäße Werte.

Die Ursprünge des Jägerballs reichen bis ins Jahr 1905 zurück. Damals organisierten Jäger erstmals einen Ball, um Spenden für Menschen aus der Jagd- und Forstwirtschaft zu sammeln. Aus dieser Initiative ging der Verein Grünes Kreuz hervor, der bis heute den karitativen Zweck der Veranstaltung betont. Der Reinerlös des Balls fließt laut Veranstaltern in soziale Unterstützung für Bedürftige aus diesem Bereich.

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