Prozess gegen Ex-Außenamt-Generalsekretär Peterlik in Wien
Der damalige Spitzenbeamte soll geheime Dokumente mit einer Nervengift-Formel weitergegeben haben. Er bestreitet das.
Konkret soll Peterlik sechs Teilberichte der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) angefordert haben, in denen der Giftanschlag russischer Geheimdienste im britischen Salisbury auf Sergei Skripal aufgearbeitet wird. Laut Anklage hatte Peterlik dazu nicht nur keinen dienstlichen Anlass. Der Bericht soll von ihm am 5. Oktober 2018 an Egisto Ott, den ehemaligen Chefinspektor des Verfassungsschutzes, weitergegeben bzw. von diesem in dessen privater Wohnung abfotografiert worden sein.
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