© Reuters/MAXIM SHEMETOV

Olympische Spiele
02/03/2014

Olympische Charta schützt Homosexuelle

Sexuelle Orientierung ist Teil des Anti-Diskriminierungs-Prinzips.

IOC-Präsident Thomas Bach sieht homosexuelle Sportler bei den Winterspielen in Sotschi von der olympischen Charta geschützt. "Sexuelle Orientierung ist Teil des Anti-Diskriminierungs-Prinzips der Charta“, sagt Bach am Montag. "Wir sind gegen jede Form von Ausgrenzung", betont er mehrfach auf die Frage zum Umgang mit Homosexuellen in Russland.

Im Gastgeberland der Winterspiele gilt ein Verbot, positiv in Gegenwart von Minderjährigen über Homosexualität zu sprechen. Darauf stehen Geldstrafen.

„Recht auf Redefreiheit“

Vor dem Beginn der Spiele zeigt sich Bach offen für Debatten. "Man kann nie politische Diskussionen verhindern. Es gilt das Recht der Redefreiheit für jeden." Zur Kritik von Menschenrechtlern und Aktivisten sagt der IOC-Präsident, dass das Internationale Olympische Komitee (IOC) allen konkreten Hinweisen auf Verstöße nachgehen würde.

So seien etwa rund 5,8 Millionen Euro an in 13 Firmen beschäftigte Wanderarbeiter gezahlt worden, die ihre Löhne nicht erhalten hatten, berichtete Bach. Das Geld zahlten die Unternehmen erst, nachdem die Regierung und Organisatoren auf die Beschwerden des Menschenrechtsbeauftragten Wladimir Lukin reagiert und sich dafür eingesetzt hatten.

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