Veränderungen im Olympia-Vergabeverfahren sind in Diskussion.

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Olympia-Komitee
02/05/2014

IOC-Mitglieder diskutieren Olympia-Vergabeverfahren

Das Vergabeverfahren von Olympia soll neue geregelt werden.

Das IOC erwägt nach der massiven Kritik an den explodierend hohen Kosten der Olympischen Winterspiele in Sotschi eine Änderung des Vergabeverfahrens. Allein die Ausschreibung müsse neu geregelt werden. Das fordern einige Mitglieder des IOC vor einer Sitzung am Mittwoch in Sotschi.

Geprüft werden soll, ob die Spiele künftig auch in zwei Städten ausgetragen werden sollen, oder ob sie auch an mehr als bloß ein Land vergeben werden können. Eine Bewerbung für das Großereignis soll künftig auch weniger kosten. Endgültig darüber entschieden wird erst im Dezember.

Teuerste Winterspiele – mehr Unterstützung?

Mit 50 Milliarden Dollar gelten die am Freitag in Sotschi beginnenden Winterspiele als die teuersten aller Zeiten. Die Überprüfung der Vergabekriterien sind Teil einer Agenda 2020, die der deutsche IOC-Präsident Thomas Bach bei seiner Wahl im September angesprochen hat.

"Wir glauben, dass wir mehr tun sollten, um die sich bewerbenden Städte besser zu unterstützen", sagte IOC-Vizepräsident John Coates im Vorfeld des Treffens. Geprüft werde daher, ob Bewerbungen, die mit fast 100 Millionen Dollar zu Buche schlagen können, künftig Zuschüsse erhalten sollen.

Angesichts der zunehmenden Proteste im Umfeld von Olympia und abnehmender Bewerberzahlen ist das IOC in Zugzwang. Mehrere Städte haben sich bereits aus dem Rennen um die Winterspiele im Jahr 2022 verabschiedet.

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