Hütter rechnet sich Chancen auf ein Abfahrtsticket aus.

© APA/EPA/KARL-JOSEF HILDENBRAND

Hütter bringt sich in die "Pole Position"
02/08/2014

Hütter bringt sich in die "Pole Position"

Cornelia Hütter fährt im dritten training auf Rang neun. Schmidhofer und Sterz müssen zittern.

Zahlreiche Abfahrerinnen machten am Samstag frei, für drei Österreicherinnen stand aber im dritten Trainingslauf einiges auf dem Spiel. Im Kampf um die Starttickets für die Olympia-Abfahrt brachte sich dabei Cornelia Hütter in Krasnaja Poljana in die "Pole Position", die Steirerin war als Neunte beste Österreicherin. Nicole Schmidhofer (17.) und Regina Sterz (21.) müssen hingegen zittern.

Für dieses Trio standen nämlich am Samstag die "Zeitläufe" genannten Fahrten auf dem Programm, die dann bei der Entscheidung der Trainer besonders ins Kalkül gezogen werden. Die vierte Anwärterin ist Nicole Hosp, die so wie u.a. auch die Salzburgerin Anna Fenninger, Maria Höfl-Riesch (GER), Tina Weirather (LIE) oder Tina Maze (SLO) pausierte. Hosps "Zeitlauf" ist dann die Abfahrt der Super-Kombination am Montag.

"Viel zu schön"

"Das war nicht das Gelbe vom Ei, ich bin viel zu schön gefahren. Und das ist einfach nicht schnell", lautete Hütters unzufriedener erster Kommentar nach ihrer Fahrt mit Startnummer sieben. Doch die Laune der 21-Jährigen besserte sich von Läuferin zu Läuferin. "Aber es ist noch keine Entscheidung gefallen", wollte sich Hütter keinesfalls zu früh freuen.

Nach den Plätzen 5 und 14 legte Sterz ausgerechnet am Samstag ihre bisher schlechteste Fahrt im Olympischen Skigebiet Rosa Chutor hin. "Ich bin mit den veränderten Bedingungen überhaupt nicht zurecht gekommen. Wir sind zwei Stunden früher als bisher (7.00 Uhr MEZ, Anm.) gefahren, außerdem waren die Pistenverhältnisse anders. Ich hab mir schwergetan", meinte Sterz.

Schmidhofer war von sich selbst nicht sehr angetan. "Conny und Regina stechen auf dieser Abfahrt sicher mehr heraus als ich. Ich steh da eher im Hintergrund. Und für einen 16. Platz brauch ich die Abfahrt nicht zu fahren", zeigte sich die Steirerin sehr selbstkritisch.

Für die Abfahrt am Mittwoch gesetzt sind Fenninger und Görgl (am Samstag Zehnte). "Ich bin auf dem Weg, die Abfahrt in den Griff zu bekommen", resümierte Görgl nach dem dritten Training. Die Trainingsmöglichkeit am Sonntag wird die Steirerin womöglich auslassen. Die Bestzeit markierte die Schweizerin Dominique Gisin, auf den Plätzen zwei und drei folgten ihre Schweizer Teamkollegin Lara Gut und die Schwedin Kajsa Kling.

3. Training:
1. Dominique Gisin SUI 01:42,4
2. Lara Gut SUI 0,19
3. Kajsa Kling SWE 0,25
4. Jacqueline Wiles USA 0,62
5. Laurene Ross USA 0,94
6. Stacey Cook USA 1,07
7. Fränzi Aufdenblatten SUI 1,37
8. Julia Mancuso USA 1,38
9. Cornelia Hütter AUT 1,48
10. Elisabeth Görgl AUT 1,51
11. Verena Stuffer ITA 1,64
12. Marie Marchand-Arvier FRA 1,74
13. Nadia Fanchini ITA 1,76
14. Carolina Ruiz Castillo ESP 1,91
15. Elena Fanchini ITA 2,07
16. Edit Miklos HUN 2,16
17. Nicole Schmidhofer AUT 2,19
18. Elena Jakowischina RUS 2,36
19. Marie-Michele Gagnon CAN 2,42
20. Francesca Marsaglia ITA 2,44
21. Regina Sterz AUT 2,55
25. Michaela Kirchgasser AUT 3,98
Nicht am Start u.a.: Anna Fenninger
Nicole Hosp beide AUT
eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.