Den Frühling vor der Linse
Systemkameras sind in verschiedenen Preisklassen und für die unterschiedlichsten Anforderungen zu bekommen. Wir stellen drei Modelle näher vor, die vor nicht allzu langer Zeit auf den Markt gekommen sind und als ideale Begleiter auf der Jagd nach traumhaften Frühlingsaufnahmen dienen.
Canon EOS R6 Mark III
Mit der Vollformat-Kamera „Canon EOS R6 Mark III“ (UVP: 2.899 Euro) lassen sich besonders vielseitig Bilder erschaffen, die selbst hohen Ansprüchen gerecht werden. Der Sensor nimmt mit bis zu 32,5 Megapixeln auf – mit einer beeindruckenden Bildschärfe selbst bei Schwachlicht. Die Kamera eignet sich zudem ideal für Sport- und Actionfotografie, da sie im Serienbild-Modus bis zu 40 Bilder pro Sekunde knipsen kann. Auch die Video-Features der „R6 Mark III“ überzeugen. Dank Open-Gate-Funktion filmt die Cam mit bis zu 7K, wodurch für die nachträgliche Bearbeitung deutlich mehr Möglichkeiten bestehen.
Nikon Z5 II
Auch mit dieser tollen Kamera aus dem Hause Nikon gelingen beeindruckende Frühlingsfotos. Ein hoher Dynamikumfang, eine starke Low-Light-Performance und der 24,5 Megapixel große Full-Frame-Sensor unterstützen dabei. Pluspunkte gibt es auch für den neuen „Expeed 7“-Bildprozessor, der im Vergleich zur Vorgänger-Kamera „Z5“ rund 70 Prozent schneller arbeitet. Die Autofokus-Objekterkennung unterscheidet fortan nicht mehr nur zwischen Menschen und Tieren. Im Menü der „Z5 II“ (UVP: 1.649 Euro) lassen sich auch Autos, Flugzeuge oder Motorräder auswählen. Alles in allem ist die Nikon zwar keine High-End-Maschine, aber ein richtig gutes Allround-Modell.
Sony Alpha 7 V
Apropos Allround-Modell. In diese Kerbe schlägt auch die „Alpha 7 V“ (UVP: 2.999 Euro) von Sony, eine Alleskönnerin für Foto- und Videografie. Stärken spielt die 33-Megapixel-Vollformat-Kamera vor allem mit ihrem Autofokus aus. Sony gibt 759 Phasenerkennungspunkte an, was eine präzise Motivverfolgung über praktisch den gesamten Bildbereich gewährleistet. Erkannt werden neben Menschen, Tieren und diversen Fahrzeugen sogar Insekten, was die „Alpha 7 V“ zu einem der besten Autofokus-Systeme am Markt macht. Vier Jahre nach dem Release des Vorgängers „Alpha 7 IV“ hat Sony an vielen Stellschrauben kräftig gedreht, um beim aktuellen Modell noch mehr aus wunderschönen Frühlingsmotiven herauszuholen.
Praktisches Zubehör
In einer Fototasche finden sich oftmals diverse Utensilien, mit welchen Motive noch kreativer in Szene gesetzt werden können. So dient ein sogenannter Prismenlinsenfilter – etwa vom Hersteller „Walking Way“ – dazu, mit dem Motiv zu spielen und dem Bild eine künstlerische Note zu verleihen. Diese Art Filter gibt es in den unterschiedlichsten Größen und Ausführungen wie z. B. „Linear“, „Center Split“, „Vortex“ oder „Kaleidoskop“. Preislich beginnen diese Filter bei rund 35 Euro. Ein Stativ sollte in keiner Fototasche fehlen, zumindest ein sogenanntes „Gorilla Stativ“, das die Kamera in allen erdenklichen Positionen zum Einsatz bringen kann. Solche Stative gibt es von zahlreichen Herstellern, teilweise bereits für unter 30 Euro. Wer sich kreativ noch mehr austoben will, der kann auch eine kompakte Drohne – wie etwa die „DJI Mavic Mini 5 Pro“ (UVP: 799 Euro) – in die Fototasche packen. Und sollten Sie es noch actionreicher mögen, dann kann Ihnen eine Actioncam wie die „Insta360 X5“ (UVP: 479 Euro) Freude bereiten.
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