Auf dem Handy-Olymp
Wohl als Antwort auf die Namensgebung Apples überspringt Xiaomi die „16er“-Produktbezeichnung und bringt die 2026er-Serie gegen die „iPhone-17“-Reihe in Stellung. Bereits seit einiger Zeit in Asien erhältlich, stellte Xiaomi das „Xiaomi 17 Ultra“ nebst zwei anderen Telefonen Ende Februar in Barcelona vor. Wir werfen in diesem Artikel einen prüfenden Blick darauf.
High End bis ins letzte Gramm
Auf dem „MWC“ durften wir alle Farbvariationen des „17 Ultra“ begutachten, unser Testgerät ist das grüne Modell mit einer leicht glitzernden Rückseite. Sie ist zwar aus Kunststoff gefertigt, dennoch wirkt das Gerät sehr wertig. Die Triplekamera mit Leica-Branding lugt markant aus einer kreisrunden Erhebung, die den Fokus auf das Thema Fotografie nochmals extra betont. Der Rahmen ist aus Metall, beim Display verzichtet Xiaomi – im Gegensatz zum Vorgänger „15 Ultra“ – auf abgeflachte Kanten. Das ist, gemeinsam mit der 6,9 Zoll großen Displaydiagonale, ein Indikator für eine Zweihand-Bedienung. Zudem ist das Gerät mit 224 Gramm kein Leichtgewicht. Das Phone wirkt unter allen Gesichtspunkten stimmig und glänzend verarbeitet. Der OLED-Screen ist blickwinkelstabil und erreicht eine Spitzenhelligkeit von bis zu 3.500 Nits. Während die Displaygröße im Vergleich zum Vorjahresmodell minimal erhöht wurde, hat Xiaomi die maximale Auflösung etwas heruntergeschraubt. Im Alltag fällt das jedoch nicht negativ auf, zudem spart eine geringere Punktpixeldichte Batterieleistung. Apropos Leistung: Diese ist absolut auf Flagship-Niveau, dem „Snapdragon 8 Elite Gen 5“-Prozessor sei Dank. Der Akku verfügt über 6.000 mAh und lässt sich per Kabel mit 90 Watt oder induktiv mit 50 Watt rasch wieder laden. Einen Tag ohne Steckdose verkraftet das „Xiaomi 17 Ultra“ aber ohnehin problemlos.
Der TECHNO Kurier meint:
Top-Smartphone am Puls der Zeit mit grandioser Kamera und toller Leistung – merkbar auch am Preis.
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