Style
09.04.2018

Warum dieser Designer 9,3 Mio. Euro nachgezahlt bekommt

Hedi Slimane siegte in einem Gerichtsverfahren gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber Kering.

Das Modehaus Saint Laurent hat Hedi Slimane viel zu verdanken. Von 2012 bis 2016 war der Franzose für das berühmte Modehaus als Chefdesigner tätig - und verhalf diesem dank seiner Ideen zu Umsatzrekorden.

Eine statt zehn Millionen

Konkret haben sich diese während dieser Zeit verdoppelt - ganz im Gegensatz zum Gehalt des heute 49-Jährigen. Ihm wurde während seinem letzten Jahr im Unternehmen weniger als eine Million Euro Gehalt bezahlt, obwohl im Zuge einer Vertragsklausel zehn Millionen versprochen worden waren, berichtet WWD.

Nachdem sich Slimane 2016 vom berühmten Modeunternehmen trennte, ging die Schlammschlacht ums fehlende Geld vor Gericht los. Dieses sprach ihm nun nachträglich 9,3 Millionen Euro zu, die ihm die Luxusgruppe Kering, zu der auch Gucci und Balenciaga gehören, zahlen muss. Die Chefetage von Kering möchte nun Berufung einlegen. Hedi Slimane ist unterdessen zu neuen Ufern aufgebrochen: Der Franzose hat bereits seine Position als neuer Chefdesigner von Céline angetreten.