Warum der "Highlander"-Dreh für Christopher Lambert gefährlich war

Der Kultfilm kam 1986 in die Kinos und verhalf Christopher Lambert zu seinem Durchbruch, barg aber auch Herausforderungen.
Sean Connery und Christopher Lambert in "Highlander"

Der Satz "Es kann nur einen geben" bringt den Film "Highlander" auf den Punkt. Denn der Leinwandstreifen, in dem auch vermeintlich Unsterbliche auf Leben und Tod kämpfen, kam vor exakt 40 Jahren in die Kinos und spielt einerseits im historischen Schottland, andererseits aber auch im New York der 1980er-Jahre.

Für Schauspieler Christopher Lambert stellte der Film seinen großen Durchbruch dar, nachdem er sich in "Greystoke – Die Legende von Tarzan, Herr der Affen" und "Subway" etabliert hatte. Für die Rolle des schottischen Kriegers Connor MacLeod war auch Kurt Russell im Gespräch, schlussendlich bekam aber Lambert den Zuschlag.

Eine Herausforderung war, dass Lambert kurzsichtig ist und immer eine Brille trägt, wenn er gerade nicht filmt. Da er darauf aber vor der Kamera verzichtete, wurden einige Schwertszenen richtig gefährlich. Denn in der Fortsetzung "Highlander II – Die Rückkehr" verletzte der kanadische Schauspieler Michael Ironside Lambert an der Hand, da dieser nicht wirklich sah, wie er sein Schwert führte.

MacLeods Mentor Juan Sánchez-Villa-Lobos Ramírez wurde von Sean Connery (gest. 2020) verkörpert, der zu dieser Zeit schon ein großer Star war. So schaffte er es auch, sich so einiges herauszunehmen. Er drehte etwa gerade einmal sieben Tage und ließ die Order ausgeben, dass ihn niemand am Filmset auf James Bond ansprechen durfte.

 Schauspielerin Virginia Madsen, die MacLeods Geliebte im zweiten Teil spielte, hörte von dieser Regel, fand sie aber lächerlich und trieb es auf die Spitze. "Am ersten Tag als Sean zur Arbeit kam, ging ich zum Set und sagte: ,Oh, mein Gott! James Bond!’ Und er drehte sich mit einem breiten Lächeln um und umarmte mich", erzählte sie dem "Onion AV Club".

Welche Regeln es am Set des "Highlander"-Reboots gibt, ist noch nicht durchgesickert. In der Hauptrolle ist jedenfalls Henry Cavill zu sehen.

Und was macht Christopher Lambert heute? Gelegentlich dreht er noch Filme, aber eher im Independent-Bereich. Heute, Samstag, tritt er in der TV-Show "Klein gegen Groß" (um 20.15 Uhr auf ORF 1) auf.

Er wird dabei von der 14-jährigen Jeanne herausgefordert. Die beiden müssen Filme und Figuren allein anhand eines Fotos aus einem Film erkennen. Dabei wurden die Hauptdarsteller aus dem Bild entfernt.

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