Vater werden ist nicht schwer ...

Justin Bieber und Hugh Grant sind die jüngsten Prominenten, denen ein "Groupie-Baby" angehängt wurde. Plus: weitere folgenschwere Affären.

Reich, berühmt und mächtig – das öffnet bekanntlich alle Tore. Manche Türen hätten vielleicht besser verschlossen bleiben sollen: Denn das Ergebnis einer vergnüglichen Nacht hat oft ein unangenehmes Nachspiel. Jüngste "Opfer" einer solchen Nacht sind Pop-Jungstar Justin Bieber und Frauenschwarm Hugh Grant. Teenie-Idol Justin Bieber muss sich jetzt mit 17 Jahren einer Vaterschaftsklage stellen. Eine zwanzigjährige Kalifornierin namens Mariah Yeater wirft dem Pop-Star vor, Vater ihres vier Monate alten Babys Tristyn zu sein. Dem Promi-Portal Radar Online gab die Frau eine eidesstattliche Erklärung ab: Demnach soll die damals 19-Jährige bei einem Konzert von einem Sicherheitsmann gefragt worden sein, ob sie hinter die Bühne wolle. In der Garderobe habe sie dann Bieber getroffen – und mit ihm geschlafen. Auf ein Kondom wurde auf Wunsch des Stars verzichtet. Bieber bestreitet die Behauptungen: "Sie sind falsch." Dennoch: Am 15. Dezember soll die Vaterschaftsklage vor Gericht verhandelt werden. Bieber ist mit US-Starlet Selena Gomez liiert. Einigen Stars gelang es hingegen, einen Skandal im Vorfeld abzuwenden. Jüngstes Beispiel: Schauspieler Hugh Grant bestätigte Vater eines nicht geplanten Kindes zu sein. Der "Notting Hill"-Star will die Mutter, Chinesin Tinglan Hong (32), nicht nur finanziell unterstützen, sondern besuchte bereits seine Tochter. Bisher gelang es dem 51-Jährigen seine Beziehungen zu Jemima Khan und Liz Hurley kinderlos zu halten, doch nun dürfen sich seine Affäre und sein Kind über die volle Unterstützung des Stars freuen. Angeblich soll Grant der Mutter seines Kindes sogar ein Haus und einen Mercedes gekauft haben. Eine Nacht, die sich zumindest für Hong schon einmal ausgezahlt zu haben scheint. Doch auch Grant dürfte mit seiner neuen Rolle besonders glücklich zu sein: Via Twitter richtete er seinen Fans aus, dass sein Leben derzeit so sei, wie er es gerne hat: perfekt. Na dann. Doch bereits vor den beiden jüngsten "Opfern" gab es einige Prominente, die von folgenreichen Affären ein Lied singen können. "Samenraub" und "Besenkammer" waren die geflügelten Worte im Jahr 2000, als bekannt wurde, dass Ex-Tennisstar Boris Becker ein uneheliches Kind gezeugt hatte. Ergebnis der Liaison mit Angela Ermakova: Tochter Anna (11). Der Nachwuchs sorgte vermutlich auch dafür, dass seine Ehe mit Barbara Becker in die Brüche ging. Mit der Designerin hat er die Söhne Noah Gabriel (17) und Elias Balthasar (12). Mittlerweile ist das alles aber längst vergessen und der 43-Jährige ist seit zwei Jahren mit Lilly Kerssenberg verheiratet. Mit ihr hat er einen Sohn, Amadeus (1), sein insgesamt viertes Kind. "Rolling Stones"-Sänger Mick Jagger ist bekannt für seine vielen Liebschaften und sein loses Verhältnis zu ehelicher Treue. Der 68-Jährige hat aus seiner Beziehung zu Marsha Hunt eine Tochter, Karis (41), danach aus seiner ersten Ehe mit Bianca Jagger Tochter, Jade (40). Mit Model Jerry Hall hat Mick Jagger insgesamt vier Kinder: (Elizabeth (27), James (26), Georgia (19) und Gabriel (14)). Zum Ende seiner Ehe mit Hall trug sein kurzer Flirt mit ... ... der Brasilianerin Luciana Morad bei. Mit ihr zeugte Jagger sein siebentes Kind: Lucas (11). Seine Affären hatte Jerry Hall noch geduldet, doch ein Kind war zu viel des Guten. Auch die "steirische Eiche" Arnold Schwarzenegger musste erkennen, dass es keine gute Idee war, seiner Ehefrau sein uneheliches Kind zu verheimlichen. Nach 25 gemeinsamen Jahren reichte Maria Shriver die Scheidung ein, nachdem bekannt wurde, dass ... ... ihr Mann mit der gemeinsamen Haushälterin Mildred "Patty" Baena einen 13-jährigen Sohn (Joseph) hat. Damit nicht genug, war Baena bis zum Bekanntwerden der Affäre die ganze Zeit im Haushalt der Schwarzeneggers. Außerdem waren Shriver und Baena beinahe zur gleichen Zeit schwanger und Shriver gab der Haushälterin auch noch Geschenke für den Buben. Fußball-Star Cristiano Ronaldo überraschte im Juli 2010 seine Fans mit der Neuigkeit, dass er Vater geworden sei. Mutter des kleinen Cristiano Jr. war allerdings nicht seine Freundin, Model Irina Shayk, sondern eine Unbekannte. Ronaldo gab bislang den Namen der Mutter nicht bekannt, was zu vielen Spekulationen führte: Leihmutterschaft, verstorbene Mutter oder One-Night-Stand. Medienberichten zufolge soll die Mutter eine 20-Jährige Studentin aus Großbritannien sein, die Ronaldo das Sorgerecht für den Buben für zehn Millionen Pfund überließ. Offiziell bestätigt wurde bislang jedoch nichts. Mittlerweile kümmert sich seine Mutter Dolores rührend um den Kleinen. Unter den Royals ist das wohl bekannteste Beispiel für folgenreiche Affären Fürst Albert II. von Monaco. Der monegassische Regent zeugte mit zwei verschiedenen Frauen zwei Kinder: Jazmin (19) mit der Amerikanerin Tamara Rotolo und Alexandre (8) mit einer ehemaligen Stewardess Nicole Coste. Gerüchte über ein drittes außereheliches Kind konnten bislang nicht bestätigt werden. Albert unterstützt beide Kinder finanziell. Sie leben jedoch nicht in Monaco und haben auch keinen Anspruch auf die Thronfolge. Deutschlands Fußball-"Kaiser" Franz Beckenbauer trennte sich 2002 nach 12 Jahren von seiner Frau Sybille. Grund: Er wollte mehr Zeit mit seinem Sohn Noel Maximilian verbringen. Der stammte jedoch nicht von seiner Gattin, sondern von seiner Sekretärin und wurde 2000 geboren.
(KURIER.at / Nina Ellend, lyk) Erstellt am
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