Ufos, Monster & Gespenster: Abergläubische Stars

Sie jagen Mutanten, spüren Aliens nach und sehen Geister - diese Stars glauben an das Übersinnliche.

"Victoria's Secret"-Model Karlie Kloss gibt offen zu, an Geister zu glauben: "Ich glaube gerne daran. Es gibt einfach so viel, das jenseits von dem ist, was wir uns erklären können." Eine Sache würde ihr dennoch Albträume bereiten: "Ich habe Angst, zu sterben, bevor ich ein wirkliches Vermächtnis aufgebaut habe und eine Familie habe, die ich will." Deswegen lebe sie jeden Tag voll aus: "Es gibt so viel, was ich lernen will - ich hoffe, dass ich sogar an meinem letzten Tag noch lerne." Charlie Sheen machte sich einst auf die Jagd nach dem legendären See-Monster Nessie. "Er wusste offenbar, wie gut wir ausgerüstet waren und blieb daher versteckt, dieser Feigling", erklärte Charlie Sheen laut TMZ seine erfolglose Jagd nach dem mysteriösen Ottermann. Auch am schottischen Loch Ness war das bekannte Monster Nessie wohl zu eingeschüchtert von dem begabten Geisterjäger Sheen. Obwohl der Schauspieler wagemutig auf den See ruderte, in dem das Wesen der Legende nach hausen soll, gab es keine Spur von Nessie. Verstärkt wurde Sheen dabei von zwei Kumpels, mit denen er im Aldourie Castle in der Nähe von Inverness residierte. Nach einem Tag ohne Monster-Sichtung verlor der Schauspieler das Interesse und wandte sich neuen mythologischen Kreaturen zu. Auch Megan Fox haben es schottische und irische Mythen angetan: Die Schauspielerin glaubt nicht nur, dass an dem Monster von Loch Ness "etwas dran" ist, wie sie in einem Interview verriet, sondern ist auch von Kobolden und Gnomen fasziniert. Robbie Williams wiederum glaubte einige Zeit lang fest an die Existenz von Außerirdischen und ging sogar so weit, Nacht um Nacht in den Himmel zu starren und auf UFOs zu warten. Heute zeigt sich der erfolgreiche Sänger geläutert von seiner Alien-Besessenheit. "Ich war verrückt und fett und sah Ufos", beschreibt der 43-Jährige diese Zeit gegenüber The Sun. Ganz hat er jedoch nicht von seinem Glauben an Übersinnliches abgelassen. So ließ sich der Brite von seiner Landsmännin Adele in deren Haus einladen: Angeblich spukte es in der Luxusbude der Sängerin. Damit kennt sich Robbie aus: Behauptete er doch bereit 2011, in seinem Heim in L.A. lebe ein Geist. Laut The Sun hätte eine Quelle verraten, dass Robbie dieser Spukgestalt den Spitznamen "Bertie" verpasst hatte. Auch Ben Stiller gab in der "Late Show with David Letterman" zu, an Geister zu glauben - und, dass er vor diesen Wesen große Angst habe. Der Schauspieler stellte klar: "Ich glaube an Geister. Meine Frau aber nicht, sie hat Angst vor Axtmördern." Kylie Minogue redet sogar mit Geistern, genauer gesagt mit dem ihres Exfreundes. Michael Hutchence war Sänger der australischen Rockband INXS und von 1989 bis 1990 mit Minogue liiert. 1997 kam der Sänger unter ungeklärten Umständen ums Leben, in einem Interview meinte Kylie Minogue, dass er immer noch mit ihr kommuniziere. "Ich glaube an ein Leben nach dem Tod und eine Kraft, die uns alle lenkt", erklärte die australische Sängerin gegenüber dem US-amerikanischen Magazin Blender. Schauspieler Hugh Grant behauptet, an einem Abend mit Freunden, "das Schluchzen und Schreien einer gequälten Seele" in seinem Zuhause in L.A. vernommen zu haben. Der 56-jährige Brite vermutete sogar, es könne sich um den Geist der verstorbenen Hollywood-Legende Bette Davis handeln - die hat nämlich vor Grant in seinem Haus gewohnt. Auch Jude Law hat nach eigener Aussage nähere Bekanntschaft mit einem längst verstorbenen Hollywood-Star gemacht. An seinem 35. Geburtstag im Jahr 2008 hatte der Schauspieler eine Vision von Frank Sinatra - das Unheimliche daran: Der 1998 verstorbene Sinatra war tatsächlich vor Jahrzehnten in dem gleichen Hotel abgestiegen, in dem Law seinen Geburtstag feierte. Auch Keanu Reeves zeigt sich immer noch beeindruckt von der übersinnlichen Erfahrung, die er in jungen Jahren machte: Er erblickte kurz vor dem Schlafengehen einen weißen, körperlosen Anzug, der in seinem Zimmer durch die Gegend flog - seine Nanny sah das Phänomen im Übrigen auch. Uma Thurman und Ethan Hawke waren weniger beeindruckt als vielmehr vollkommen verschreckt von ihrem persönlichem Spuk-Erlebnis: Angeblich zog das Pärchen überstürzt aus ihrem Traumhaus in New York aus, nachdem sie mehrmals Bekanntschaft mit dem hauseigenen Geist gemacht hatten. Auch Fran Dreschers ("Die Nanny") übersinnliche Bekanntschaft ist eher unheimlich - oder schlicht etwas durchgeknallt. Die Schauspielerin ist sich nämlich sicher, in ihrer Jugend von Außerirdischen entführt worden zu sein. So erzählte die 59-Jährige gegenüber der Huffington Post, sie und ihr Mann seien bevor sie sich kennenlernten beide von Außerirdischen gekidnappt und darauf programmiert worden sein, einander zu finden - bewiesen sei dies durch identische Narben, die beide tragen. Der geschiedene Ehemann hat dieser Theorie mittlerweile widersprochen. Jodi Foster pflegt ihr Faible für extraterrestrisches Leben etwas dezenter. Die Schauspielerin spendete 2011 einen großen Batzen Geld an das Search for Extraterrestrial Intelligence Institute, eine Einrichtung, die Radio-Übertragungen nach Zeichen außerirdischen Lebens überprüft. Geht ein Hollywood-Star mit seinem Faible für Übersinnliches an die Öffentlichkeit, bekommt er üblicherweise ziemlich viel Häme ab. So hat Russell Crowe mit der Videoaufnahme eines angeblichen UFOs den Spott der Internetgemeinde auf sich gezogen. Der Schauspieler stellte 2013 eine 23 Sekunden lange Aufnahme auf das Videoportal YouTube, in der ein pinkfarben leuchtendes Objekt über den Bildschirm fliegt. "Ufo?", fragte Russell im Kurznachrichtendienst Twitter und betonte: "Die Aufnahmen sind echt!" Es handele sich um eine Abfolge mehrerer Fotos. Sie seien entstanden, als ein Freund und er bei Sonnenuntergang Flughunde über einem Park der australischen Metropole Sydney beobachten wollten. Die Kommentare fielen teils beißend aus.  "Bitte stell nie wieder so etwas online, Russell. Das ist einfach peinlich", schrieb ein Nutzer. "Komm schon RC", schrieb ein anderer. "Ohne diese ganze Bearbeitung wäre es glaubwürdiger gewesen." Andere versuchten, das angebliche Ufo-Phänomen zu erklären, etwa als Reflexion von Autoscheinwerfern. Manche Nutzer ließen jedoch Milde mit dem Oscar-Gewinner walten. "Wenn es Russell glücklich macht, dann lasst ihn doch glauben, dass es ein Ufo ist", meinte einer. "Ohne Vorstellungskraft hätte sich die Menschheit nicht fortentwickeln können."
(apa / spi, cka/juk) Erstellt am
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