TV-Moderator Pierre M. Krause über Tumor-Erkrankung: "Habe Freunde verloren"

Ein Jahr war TV-Moderator Pierre M. Krause für Zuschauer und Zuschauerinnen vom Bildschirm verschwunden. Ende Oktober nannte er den Grund.
Pierre M. Krause sitzt in einer Gesprächsrunde, vor ihm stehen Blumen und ein Glas Wasser, im Hintergrund sind weitere Personen zu sehen.

Ein Jahr war TV-Moderator Pierre M. Krause für Zuschauer und Zuschauerinnen vom Bildschirm verschwunden. Ende Oktober nannte er den Grund: Er habe gegen eine Tumor-Erkrankung gekämpft, sagt Krause in "Kurzstrecke mit Pierre M. Krause" auf YouTube. 

In einer neuen Folge erzählt sein Gast, Podcaster Tommi Schmitt, unsicher gewesen zu sein, ob er sich damals bei Krause melden sollte. Schließlich habe er ihm geschrieben und sich über die Antwort gefreut. "Man fragt sich ja manchmal: Wie verhält man sich richtig? Freut man sich über eine Nachricht, wenn es einem nicht gut geht? Oder sagt man, Leute, es ist alles zu viel." Krause entgegnet mit dem wohl "Privatesten, was ich je erzählt habe", wie er sagt. "Ich habe Freunde verloren." Es habe sich um Menschen gehandelt, von denen er gedacht habe, dass es seine besten Freunde seien - "weil da plötzlich totale Funkstille war". Tommi Schmitt spricht mögliche Überforderung an, worauf Krause entgegnet: "Ich glaube auch, ich bin auch überhaupt nicht böse, ich bin vielleicht ein bisschen enttäuscht, aber ich bin nicht böse." Und er meint: "Ja, meldet euch. Das muss keine Frage sein und man muss sich auch nicht zurückmelden. Es geht darum: Ich denke an dich, wenn es dir gerade sehr schlecht geht." Sehen Sie das Gespräch hier: 

Rückenschmerzen kündigten Tumor an

 "Ich hatte Rückenschmerzen. Es stellte sich heraus, das war ein bösartiger Tumor. Der musste entfernt werden, sonst wäre ich daran gestorben irgendwann", erzählt Krause im vergangenen Jahr in Kurzstrecke mit Pierre M. Krause" im Gespräch mit TV total"-Moderator Sebastian Pufpaff

Krause: "Ich habe wirklich Glück" 

Nachdem er von seiner Krankheit erfahren habe, "habe ich eine Reise angetreten, die war ein Höllenritt", berichtete der langjährige SWR-Moderator. Bei der Behandlung hätten Knochen entfernt werden müssen. Deshalb gehe er jetzt mit Krücken und benötige Physiotherapie. "Das hätte alles auch ganz anders ausgehen können. Ich habe wirklich Glück", sagte Krause. Auf Instagram schrieb der Moderator: "Aus sehr unerfreulichen Gründen musste ich ein Jahr pausieren. Umso erfreulicher ist es, dass es mit der Kurzstrecke weitergehen kann." Von nun also heiße es: "Weniger Schmerzmittel, mehr Scherzmittel."

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