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06/06/2019

Trump erklärt Läster-Attacke gegen Herzogin Meghan

Im Gespräch mit Piers Morgan äußerte sich der US-Präsident Donald Trump nun zu Herzogin Meghan und Prinz Harry.

von Elisabeth Spitzer

Mit einer abschätzigen Aussage über Herzogin Meghan hat US-Präsident Trump bei seinem London-Besuch für Kopfschütteln gesorgt. Die Sache wurde nur noch mehr aufgebauscht, als es den Anschein machte, als würde sich Prinz Harry bei der Visite der Trumps im Buckingham Palast absichtlich mit finsterer Miene Hintergrund halten, um sich nicht mit dem Präsidenten unterhalten zu müssen oder mit ihm abgelichtet zu werden.

Trump rechtfertigt sich für Beleidigung

Er habe nicht gewusst, dass sie so "garstig" sei, erzählte Trump im Interview mit der britischen Sun, als er auf Meghans Kritik an seiner Politik angesprochen wurde. Später ruderte er zurück. Er habe das nie gesagt, behauptete Trump anschließend. Doch die Zeitung konnte einen Audiomitschnitt vorlegen.

Nun äußerte sich der US-Präsident auch im Gespräch mit dem britischen Moderator Piers Morgan in dessen Show "Good Morning Britain" zu Herzogin Meghan und zu seiner Begegnung mit Prinz Harry.

Trump dementierte, dass der Royal ihn ihm Palast gemieden habe. Die Behauptungen seien nicht wahr. Harry "hätte nicht netter sein können", versicherte der 72-Jährige.

Gefragt, ob er sich mit dem Prinzen unterhalten habe, behauptete Trump: "Ja, habe ich, und ich habe ihm gratuliert. Ich finde, er ist ein unglaublicher Typ. Die royale Familie ist sehr nett."

Morgan, der selbst als einer der erbittertsten Kritikern der Herzogin von Sussex gilt, bohrte nach: "Hat er gesagt, findest du, meine Frau ist garstig?"

Darauf Trump: "Wir haben nicht darüber gesprochen. Ich wollte es ansprechen, weil es falsch dargestellt wurde."

Gefragt, ob er die Herzogin nun tatsächlich gemein finde oder nicht, holte der US-Präsident zu einer Rechtfertigung aus: "Sie sprachen von Dingen, die sie sagte und es ist auf einer Aufnahme. Und ich sagte: Nun, ich wusste nicht, dass sie gemein ist. Ich sagte nicht, dass sie garstig ist – ich sagte, sie war garstig zu mir. Und ich wusste nicht, dass sie fies über mich denkt. Sie war gemein zu mir. Und das ist okay, aber es ist nicht gut für mich, fies zu ihr zu sein, und ich war es auch nicht." Dann fügte er schmeichelnd hinzu: "Wissen Sie was? Sie macht einen guten Job. Ich hoffe, sie geniesst ihr Leben. Sie ist sehr nett.."