Stars
23.05.2017

Traurige Enthüllungen über Cary Grant

Eine Dokumentation zeigt emotionale Details aus dem Leben des Film-Stars.

Er war einer der größten Stars der goldenen Hollywood-Ära, drehte mit Grace Kelly, Marlene Dietrich, Katharine Hepburn oder Ingrid Bergman. Er verfasste nie seine eigenen Memoiren – doch jetzt enthüllt eine Dokumentation pikante Details aus dem Leben von Hollywood-Ikone Cary Grant (die Leinwand-Legende starb 1986 im Alter von 82 Jahren an den Folgen eines Schlaganfalls).

"Becoming Cary Grant" feiert am 23. Mai bei den Filmfestspielen in Cannes Premiere. Darin sind noch nie gezeigte Home-Videos, Briefe seiner Mutter und kürzlich entdeckte persönliche Aufzeichnungen enthalten. Und obwohl er als einer der schönsten Leinwand-Stars galt, soll er extrem unsicher gewesen sein.

Mutter verschwindet

Seine Ehen zerstört und dutzende Affären angefangen haben, um seine traurige Kindheit zu kompensieren. Als er neun Jahre alt war, wurde seine Mutter wegen psychischer Probleme in eine Heilanstalt eingewiesen. "Ich kam eines Tages von der Schule nach Hause und sie war einfach weg. Meine Cousins erzählten mir, sie sei in einen Badeort gefahren", so Grant. "Sie hinterließ eine Leere in meinem Leben, eine Stimmung tiefster Traurigkeit, die alles beeinflusste, was ich je tat. Ich hatte immer das Gefühl, meine Mutter hätte mich nicht akzeptiert."

Erst nach dem Tod seines Vaters Elias James Leach (1935) erfuhr er, dass ihn die Mutter gar nicht verlassen hat. Erst nach ungalublichen 21 Jahren wurde sie entlassen und er hatte bis zu seinem Tod wieder Kontakt mit ihr "Ich war umgeben von allen Arten schöner Frauen. Doch ich war nie fähig, eine Bindung aufzubauen. Hätte ich besser Acht gegeben, hätte ich vielleicht Zufriedenheit in der Ehe gefunden." Vier Mal war Grant übrigens verheiratet. Er habe alle ernsten Beziehungen selbst runiert, so die Filmikone.

Auch den Drogen war Grant nicht abgeneigt, vor allem LSD. Es soll ihn gar aus seiner Depression gerettet haben, weil es ihm eine andere Sicht auf die Dinge gegeben habe, so die Aussagen in der Doku.