Stars 21.03.2018

Tina Turner über brutales Leben mit Ex: "Träume noch davon"

© Bild: pps.at

Die Sängerin spricht über Misshandlungen und erklärt erstmals, ihrem brutalen Ex Ike Turner vergeben zu haben.

In dramatischen Szenen wird in der Filmbiografie "What’s Love Got to Do with It?" gezeigt, wie brutal Ike Turner (Laurence Fishburne) seine Frau Tina (Angela Bassett) misshandelte.

Vergewaltigt und geschlagen

Über Jahre hinweg war die Sängerin ihrem Mann hörig und schonungslos ausgesetzt. Schläge und Vergewaltigungen gehörten zur Tagesordnung. Das beschreibt Tina Turner schon in ihrem Buch "I, Tina" aus dem Jahr 1986.

Erst nach 14 Jahren gelang es ihr, sich von Ike zu trennen als er sie nach einem Drogen-Ausraster halbtot schlug. Bei der Scheidung verzichtete sie auf jegliche finanzielle Unterstützung, nur den Künstlernamen Tina Turner wollte die als Anna Mae Bullock geborene Sängerin behalten. Eine fulminante Karriere ganze ohne Ike sollte folgen.

 

 

Tina Turner
© Bild: Vianney Le Caer/Invision/AP / Vianney Le Caer
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FILE - In this Feb. 27, 1985 file photo, Tina Turner, left, and Lionel Richie pose with a total of five awards between them, at … © Bild: AP/LENNOX MCLENDON

Jetzt hat die mittlerweile 78-Jährige erneut über ihre Vergangenheit gesprochen und lässt mit versöhnenden Worten über den 2007 verstorbenen Sänger aufhorchen:

"Weil ich heute alt bin, vergebe ich ihm. Aber ich würde nicht wieder mit ihm arbeiten. Er hatte mich um eine einzige weitere Tour mit ihm gebeten und ich habe vehement abgelehnt. Ike war nicht jemand, dem man vergeben und ihn dann wieder in sein Leben lassen konnte. Jetzt ist alles vorbei, vergeben und vergessen.“

Sie träumt noch immer von ihm

Träumen tue sie aber noch immer von ihm und der damaligen Zeit. "Die Träume sind noch immer da - nicht die Gewalt und die Wut. Aber ich frage mich, ob ich noch immer etwas unterdrücke."

Die ganze Gewalt habe er ihr vor allem deswegen angetan, weil er Angst hatte, dass sie ihn verlässt, so Turner heute. Die Affären mit den anderen Frauen habe sie nicht so schlimm gefunden wie die erniedrigende Behandlung.

( kurier.at , mich ) Erstellt am 21.03.2018