Stars als Hotel-Gäste des Grauens

Zum wahren Rockstar-Image, wie das von Axl Rose, gehört es scheinbar zum guten Ton, Hotelzimmer zu verwüsten. Doch er ist nicht der einzige schlimme Gast.

Sie haben jede Menge Geld und das jeweilige Hotel bekommt durch ihren Besuch auf einen Schlag viel Aufmerksamkeit: Promis sind als Hotelgäste im Prinzip sehr begehrt. Manchen bekannten Zeitgenossen sehen die Herbergs-Betreiber auch gerne von hinten - nämlich wenn er ihr Hotel wieder verlässt. Nicht selten hinterlassen Stars die Zimmer in einem äußerst verwüsteten Zustand. Sänger Axl Rose ist hier ein gutes Beispiel, das "Hotel Berns" in Stockholm (Bild) wird sich noch gut an ihn erinnern können. Zu seinen Glanzzeiten, in den 1980er-Jahren, zertrümmerte der Guns'n'Roses-Sänger einige Hotelzimmer. 2006 schrie er in der Lobby des "Hotel Berns" eine Frau an. Den daraufhin eingreifenden Sicherheitsmann des Hotels biss Rose ins Bein. Popstar Rihanna fährt zum Urlauben gerne nach Hause. Jetzt soll sie auf Barbados allerdings in einem Luxus-Hotel beim Marihuana-Rauchen erwischt worden sein. Die Folge: Hausverbot. Das schicke "Sanderson" in London kann künftig wahrscheinlich gut auf Amy Winehouse verzichten, war das Hotel doch Schauplatz eines handgreiflichen Streits mit Ex-Ehemann Blake Fielder-Civil. Die Folge: Amy taumelte blutüberströmt aus dem Hotel, diverse Möbel im Hotel gingen zu Bruch. Mariah Carey macht dem Hotelpersonal in aller Welt gerne das Leben schwer. So kursiert von ihr jene Geschichte: Beim Einzug ins Londoner Luxushotel "Baglioni" bestand die Diva darauf, dass ein roter Teppich ausgerollt wurde, die Teppichkante musste mit weißen Kerzen gesäumt werden. Russell Crowe versuchte im "Mercer Hotel" in New York seine Frau in Australien anzurufen. Da die Verbindung nicht klappte, stürmte Crowe aufgebracht in die Lobby, warf dem verdutzten Concierge erst das Telefon ins Gesicht, und dann einen Keramikteller hinterher. Das "Palace Station Hotel & Casino" in Las Vegas war  Schauplatz eines bewaffneten Überfalls mit prominenter Beteiligung: Football-Star O.J. Simpson stürmte dort im September 2007 mit einigen Komplizen das Zimmer zweier Sportartikel-Sammler. Später erklärte Simpson der Polizei, er wollte einfach nur seine eigenen Erinnerungsstücke zurückholen. Im Londoner Hotel "The Dorcester" sorgte Christian Bale für Aufregung. Er soll hier 2008 seine Schwester und seine Mutter angegriffen haben. Britney Spears braucht viel Platz für sich. Vor ihrem Aufenthalt im Hotel "One Devonshire Gardens" in Glasgow ließ die Sängerin die Reservierungen aller anderen Gäste stornieren. Zwei Frauen, ein Kleid. Dieses "Horror-Szenarium" erlebte Naomi Campbell. In einem Hotel in Rom traf die Superzicke auf eine italienische Schauspielerin, die das gleiche Kleid wie Campbell trug. Campbells Reaktion: Faustschläge für den Mode-Zwilling. Schon einige Jahre ist Johnny Depp als Familienvater glücklich. Doch auch der Schauspieler hatte wilde Zeiten. Im Streit mit Ex-Freundin Kate Moss zertrümmerte er die Möbel im seiner Suite im Hotel "The Mark" in New York. Paris Hilton ist für das "Ararat Park Hotel Hyatt" in Moskau ein rotes Tuch. Sie ruinierte mit dem Schriftzug ihres Namens eine  teure Tapete. Das Autogramm war nicht gern gesehen, für Miss Hilton folgte Hausverbot. Natürlich müssen echte Rockstars randalieren. Die Rolling Stones Keith Richards (Bild) und Bobby Keyes warfen 1972 aus dem "Andaz West Hollywood" (West Hollywood)  gemeinsam den Fernseher aus dem zehnten Stock auf den Parkplatz. Lindsay Lohan hinterließ im "Shutters on the Beach" in Santa Monica Schmutz, Zigarettenstummel und benutzte Spritzen. Auch sie wurde mit Hausverbot bestraft.
(KURIER.at) Erstellt am
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