Societyexperte: Charles erwägt "dramatischen, sehr persönlichen Schritt" für Harry

König Charles im Anzug blickt nach rechts, der Hintergrund ist dunkel und unscharf.
Harrys Verhältnis zu Charles gilt als äußerst schwierig. Im September kam es zwischen beiden aber zu einer Annäherung, Vater und Sohn trafen sich zu einem Tee in London.

Prinz Harrys Verhältnis zu seinem Vater, König Charles III., gilt als äußerst schwierig. Im September kam es zwischen beiden aber zu einer Annäherung, Vater und Sohn trafen sich zu einem Tee in der Londoner Residenz Clarence House. Ob es wirklich eine Annäherung war, können nur die beiden beurteilen. Vorerst bleibt Harry viel weiter weg von seinem Vater als sein Bruder William. Auch mit ihm hatte sich Harry zerstritten.

Vater und Sohn hatten sich zuvor Berichten zufolge seit etwa eineinhalb Jahren nicht mehr gesehen - das Treffen war deshalb eine kleine Sensation. 

Harry und Meghan bald wieder in Balmoral willkommen?

Society-Experte Rob Shuter glaubt, der Monarch ist bereit, sind endgültig auszusöhnen. Auf der Plattform Substack schreibt er: "König Charles III. erwägt still und leise einen dramatischen – und sehr persönlichen – Schritt, um seine zerbrochene Beziehung zu Prinz Harry und Meghan Markle zu kitten: Er will die Tore seines privatesten Rückzugsortes, Balmoral Castle, öffnen." 

Ein namentlich nicht genannter Palast-Insider erzählte Shuter, warum dies ein bedeutender Schritt wäre: "Dies ist Charles' persönlichster Wohnsitz." Und: "Harry und Meghan Zeit in Balmoral zu gewähren, ist eine enorme Geste. Sie signalisiert Vertrauen, Vergebung und den aufrichtigen Wunsch nach Versöhnung." Allerdings soll es sich um keine dauerhafte Vereinbarung handeln. Vielmehr könnten Harry und Meghan wieder zu ausgewählten Familienfeiern eingeladen werden.

Dass die Boulevardzeitung Sun nach Harrys Treffen mit Charles im vergangenen Jahr berichtete, der Prinz hätte sich mehr als offizieller Besucher denn als Familienmitglied gefühlt, kam auf der Harry-Seite nicht gut an. Sky News und die BBC zitierten aus einer Stellungnahme: Die dem Prinzen zugeschriebenen Äußerungen seien erfunden und stammten, so könne es nur angenommen werden, aus Quellen, die jede Versöhnung zwischen Vater und Sohn sabotieren wollten. 

Der Prinz auf der Suche nach der Versöhnung 

Harry hatte Wochen zuvor, nach einer Niederlage vor Gericht um staatlichen Personenschutz bei Besuchen in Großbritannien, in einem BBC-Interview gesagt, er würde sich gerne mit seiner Familie aussöhnen. Er fügte hinzu: "Das Leben ist kostbar. Ich weiß nicht, wie lange mein Vater noch zu leben hat." Harry und seine Frau Herzogin Meghan hatten sich vor sechs Jahren aus dem engeren Kreis der Royals verabschiedet und leben mit ihren beiden Kindern Prinz Archie und Prinzessin Lilibet im US-Bundesstaat Kalifornien.

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