Fürst Albert bei Papstbesuch mit großer Narbe auf der Wange: Was los war
Papst Leo und Albert von Monaco. Der Fürst hat eine Narbe auf der Wange.
Papst Leo XIV. hatte am Samstag Fürst Albert II. von Monaco empfangen. In den Gesprächen standen neben den bilateralen Beziehungen vor allem der Umweltschutz, die Lage im Nahen Osten sowie die humanitäre Hilfe in Afrika im Fokus. Das Treffen unterstrich die engen historischen Bande zwischen dem Stadtstaat am Mittelmeer und dem Vatikan.
"Gutartige Erkrankung"
Auf Fotos deutlich erkennbar: eine Narbe auf der linken Wange des Fürsten, die ebenfalls für Gesprächsstoff sorgte. Laut Palastmitteilung, auf die sich etwa das britische Hello!-Magazin berief, ist aber alles halb so wild: Der 67-jährige Albert habe sich infolge einer Routineuntersuchung kürzlich geplant einem kurzen medizinischen Eingriff unterziehen müssen - "um eine gutartige Erkrankung zu behandeln", wie es hieß. Die betroffene Stelle habe nach der OP mit einigen Stichen genäht werden müssen.
Worüber Papst Leo und Fürst Albert sprachen
Wie das vatikanische Presseamt mitgeteilt hatte, verliefen die Gespräche im Staatssekretariat in einer "herzlichen Atmosphäre". Ein zentrales Thema des Gesprächs waren Umweltschutz - ein Kernanliegen sowohl des Papstes als auch des Fürsten - sowie Schutz und die Förderung der Menschenwürde. Über die bilateralen Themen hinaus weitete sich der Blick auf die aktuelle internationale Lage. Insbesondere die angespannte Situation im Nahen Osten sowie die allgemeinen Entwicklungen in verschiedenen Regionen Afrikas wurden eingehend erörtert.
Der Besuch des monegassischen Fürsten fügte sich ein in die Reihe diplomatischer Bemühungen des Vatikans, den Dialog über globale Krisenherde und ökologische Verantwortung mit europäischen Partnern zu intensivieren.
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