Promis in der Gefahrenzone

Gefahr in Verzug oder Fettnäpfchen: 2010 sorgten Stars wie Lindsay Lohan oder Mel Gibson für so manche Aufregung.

Auch in Hollywood ist nicht immer alles eitel Wonne, denn diese Stars sorgten 2010 für gewaltige Aufregung in der Glitzerwelt. 

Was hat sich Mel Gibson dabei nur gedacht?

Alkohol, rassistische Äußerungen und Beschimpfungen. Diese scheint Mel Gibson (54) mehr am Herzen zu liegen, als das bisschen Ruf, das er noch zu verlieren hat. Nachdem er seine Frau Robyn vor vier Jahren wegen der Sängerin Oksana Grigorieva (40) verlassen hatte kam er aus den Negativschlagzeilen nicht mehr heraus. 2009 bekam Grigorieva die gemeinsame Tochter Lucia und alles schien noch in Ordnung, doch im April 2010 wurde die Trennung der beiden bestätigt. Was folgte waren bitterböse Anschuldigungen von beiden Seiten und ein erbitterter Kampf ums Sorgerecht der kleinen Lucia. Grigorieva veröffentlichte Gibsons verbale Ausraster und behauptete er habe sie misshandelt. Diese Anschuldigung war der Auslöser für polizeiliche Ermittlungen gegen den ehemaligen Saubermann. Die Probleme von Lindsay Lohan 

Jung, talentiert und ein Star - das war einmal. Mittlerweile gerät Lindsay Lohan nur mehr durch ihre Eskapaden in die Schlagzeilen. Nicht genug, dass sie Drogenprobleme hat, wurde sie im Sommer zu 13 Tagen in Haft und 23 Tagen in einer Rehaklinik verurteilt. Der Grund: Sie verletzte ihre Bewährung. Doch aus ihren Fehlern lernt die 24-Jährige scheinbar nichts. Erst vor kurzem wurde bekannt, dass sie von einer Reha-Mitarbeiterin der Körperverletzung bezichtigt wurde. Doch Glück im Unglück, mittlerweile zog die Angestellte die Klage zurück. Eine Beauty-Op war nicht genug - Starlet Heidi Montag im Schönheits-Wahn

Es war ein aufregendes Jahr für den ehemaligen "The Hills"-Reality-Star Heidi Montag. Mit nur 24 Jahren unterzog sie sich bereits einer zweistelligen Zahl an Schönheitsoperationen. Wirklich schockierend war ihre Entscheidung sich gleich 10 Eingriffen an einem Tag zu unterziehen. Das Ergebnis: Aus einem hübschen Mädchen wurde ein Barbie-Verschnitt. Doch nicht nur mit ihren kosmetischen Eingriffen sorgte Montag für Schlagzeilen. Auch die angebliche Trennung, bzw. Scheidung von Gatten Spencer Pratt war den Klatschgazetten eine Meldung wert. Heidi Montag weiß, wie sie sich inszeniert - doch um welchen Preis? Sereinstar Jeremy London wurde gekidnappt 

Der ehemalige "Party of five"-Star Jeremy London (38) behauptete im Sommer, dass er gekidnappt wurde. Seine Geschichte: Während er den Reifen seines Autos wechselte kam ein Mann auf ihn zu, der ihn mit einer Waffe bedrohte. London stieg darauf in das Auto des Fremden und musste durch die Stadt fahren und Drogen und Alkohol besorgen, danach wurde er gezwungen beides zu konsumieren. Irgendwann konnte er jedoch fliehen und ging zur Polizei. Klingt komisch - ist es auch. Selbst die Familie des Schauspielers bezweifelte öffentlich seine Geschichte, Grund dafür: Der 38-Jährige ist beretis seit mehreren Jahren von Pillen abhängig und seine bisherigen Entzugsversuche gelangen nicht. Jessica Simpson ist eine Sexbombe

Irgendwie zwar ein Kompliment, doch früher hieß es: Ein Gentleman genießt und schweigt. Offensichtlich hörte Sänger John Mayer  (33) noch nie etwas von diesem Spruch und erzählte freimütig in einem "Playboy"-Interview von seiner Ex-Freundin Jessica Simpson (30). Obwohl er sich später für den Vergleich von Simpson mit sexuellem Napalm entschuldigte, sorgte er für viel Amüsement. Zu dick, um zu fliegen

Auch ein Hollywoodregisseur kann etwas zu viel Speck auf den Rippen haben. Das musste Kevin Smith (40, "Clerks", "Jersey Girl") am eigenen Leib erfahren. Dank seiner Leibesfülle durfte der Regisseur nicht an Bord einer Southwest Airlines Maschine bleiben. Der Grund: Er passte nicht auf einen Sitzplatz. Danach schimpfte Smith via Twitter über die Fluggesellschaft und widmete dem Thema auch eine Episode auf seinem wöchentlchen Podcast, SModcast. Die Jesse James Affären

Was für ein Jahr für Sandra Bullock (46). Nur acht Tage, nachdem sie ihren ersten Oscar gewann kam für sie der wohl größte Schock: Aus dem Nichts meldete sich eine Frau, die Bullocks Ehemann Jesse James (41) der Untreue bezichtigte. Doch damit nicht genug, kurz darauf erklärten noch andere Frauen, dass sie eine Affäre mit James gehabt haben. Bullock versteckte sich einige Wochen lang vor den Medien, reichte die Scheidung ein und ging als moralischer Sieger aus der peinlichen Affäre. Das traurige Schicksal von Brittany Murphy und ihrem Mann

Nur fünf Monate, nachdem Schauspielerin Brittany Murphy mit nur 32 Jahren an einer Lungenentzündung starb, wurde auch ihr Ehemann tot aufgefunden. Simon Monjack (40) starb an der gleichen Krankheit wie seine Frau. Ein Joint führt ins Gefängnis

Eigentlich wirkt der "Gossip Girl"-Star Chace Crawford ja immer sehr brav, doch im Juni ließ er seine böse Seite heraus. Der 25-jährige Schauspieler wurde in Texas wegen Drogenbesitzes verhaftet. Die Polizei fand in seinem Auto Marijuana. Ob das Ganze noch ein Nachspiel haben wird, ist noch nicht klar. Schmutzwäsche via Email

Als Schauspielerin Garcelle Beauvais (44), bekannt aus der Serie "NYPD Blue", entdeckte, dass ihr Mann Michael Nilon bereits seit fünf Jahren eine Affäre hat, rächte sie sich auf spezielle Weise. Sie sendete eine Email an die Angestellten der Firma ihres Mannes mit folgendem Inhalt: "Ich habe heute herausgefunden, dass  mein Mann, mit dem ich seit neuen Jahren verheiratet bin, seit fünf Jahren mit einer Schlampe aus Chicago eine Affäre hat." Auch eine Möglichkeit den Untreuen bloß zu stellen. Die beiden sind mittlerweile geschieden. Die Queen war "not amused"

Sarah Ferguson (51), auch als "Fergie" bekannt, wurde im Frühling von einer britischen Zeitung dabei gefilmt, wie sie 40.000 Dollar annahm. Weitere 700.000 sollten folgen, nachdem die ehemalige Prinzessin die Kontaktinformationen von ihrem Ex-Mann - dem britischen Prinzen Andrew - weitergeleitet habe. 

Reumütig und beschämt meinte sie über diese Geschichte in einem Interview mit Talk-Masterin Oprah Winfrey, dass sie in dem Moment nicht zurechnungsfähig gewesen sei, da sie etwas getrunken hatte.
(KURIER.at) Erstellt am
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