Patrice Aminati: Es ist ein Geschenk, von der Forschung zu profitieren
Patrice Aminati
Influencerin und Model Patrice Aminati hat einmal mehr über ihr Leben mit der Diagnose Krebs gesprochen. Im Gespräch mit der deutschen Bundesforschungsministerin Dorothee Bär ging sie etwa darauf ein, wie sie von ihrer Erkrankung erfuhr. Ein Leberfleck am Hals sei während ihrer Schwangerschaft größer und erhabener geworden, nach der Geburt ihrer Tochter sei sie zum Arzt gegangen. Nach einer Biopsie sei sie sofort ins Krankenhaus geschickt worden, erzählt Aminati in einem auf dem Instagram-Account des Forschungsministeriums veröffentlichen Video. Schließlich sei festgestellt worden, dass sie schwarzen Hautkrebs habe, der damals bereits gestreut hatte.
"Es ist unfassbar schrecklich und kräftezehrend", schildert Aminati weiter. Trotz der Schmerzen, die sie "über einen langen Zeitraum" erleiden musste, sei sie daran gewachsen. Es sei ein Geschenk, "von der Forschung, von der Hilfe zu profitieren". Aminati: "Doch das ist ein langer Weg." Über ihren offenen Umgang mit dem Thema sagt sie: "Ich schöpfe selber sehr viel Kraft daraus. Mir macht es Mut, viele positive Ausgänge oder das Leben damit als Palliativpatientin zu erleben. Das motiviert mich." Sie möchte auch anderen Mut zusprechen, so Aminati.
Vollständige Heilung ausgeschlossen
Patrice Aminati bekam ihre Diagnose vor rund drei Jahren. Eine vollständige Heilung ist nach ihren Worten ausgeschlossen. "Im Moment kann es mit Medikamenten ganz gut in Schach gehalten werden", sagte Aminati im Jänner im Interview mit "RTL Exclusiv" über ihre Erkrankung. "Der Grundtenor ist natürlich die Traurigkeit und die Angst, aber wir versuchen das Beste daraus zu machen", beschrieb sie ihren Alltag. Krebs habe sie zu einem glücklicheren und dankbareren Menschen gemacht.
Schwarzer Hautkrebs kann nach Angaben des Klinikums Dortmund aus einem Leberfleck oder aus gesunder Haut entstehen. Das Risiko steigt demnach durch schwere Sonnenbrände in der Kindheit oder durch Solarium-Besuche. Regelmäßige Hautkrebsvorsorgeuntersuchungen werden empfohlen.
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