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26.04.2018

Österreicher-Tag in L. A. mit Rabl-Stadlers Familientreff

Die Salzburger Festspiele präsentierten jetzt ihr Programm in Kaliforniens Metropole

Die Los Angeles Times hatte die Salzburger Festspiele zuletzt zum besten Kulturfestival der Welt gewählt, was fast einem Oscar gleichkommt. Nun präsentierte Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler erstmals seit mehr als 15 Jahren das Programm wieder in L. A. – auf Einladung des neuen Generalkonsuls Andreas Launer in der österreichischen Residenz (prachtvoll in einem Palmengarten im noblen Villenviertel Brentwood nahe Santa Monica gelegen).

Dabei kam es auch zum Familientreffen zwischen Rabl-Stadler (69) und ihrer Halbschwester Gabriela Bacher (57), die als Filmproduzentin in L. A. und in Berlin lebt. Bacher hat eben erst eine Henry-James-Verfilmung mit Vanessa Redgrave („Asperns Nachlass“) fertiggestellt sowie einen Film mit Keanu Reeves (namens „Sibirien“). Rabl-Stadler hatte von der Existenz ihrer Halbschwester (der gemeinsame Vater war Gerd Bacher) überhaupt erst erfahren, als sie 21 Jahre alt war. „Wir haben uns aber umso schneller lieben gelernt“, sagen die beiden heute.

Apropos Familientreffen: Auch ein Großteil der in Kaliforniens Metropole lebenden Schoenberg-Familie stieß auf Salzburg an, etwa Komponisten-Sohn Larry Schoenberg und Arnold Schoenbergs Enkel Randy Schoenberg, bekannt vom Fall um Maria Altmann und die Rückgabe von fünf Klimt-Gemälden. Der in Wien lebende amerikanische Tenor Norman Reinhardt, der in Salzburg neben Cecilia Bartoli der Tony in der „West Side Story“ war, reiste extra an und sang für die Ehrengäste wie Starkoch Wolfgang Puck, Regisseur Robert Dornhelm oder die Ex-US-Botschafterinnen in Wien, Susan McCaw und Alexa Wesner. Großer „Österreicher-Tag“ also in L. A. – natürlich mit Sachertorte.