Neue Vorwürfe: Komiker Russell Brand plädierte auf nicht schuldig
Russell Brand
Nach neuen Vergewaltigungs- und Belästigungsvorwürfen gegen ihn hat der britische Komiker und Schauspieler Russell Brand auf nicht schuldig plädiert. Vor einem Londoner Gericht wies der 50-Jährige am Dienstag den Vorwurf zurück, 2009 einen sexuellen Übergriff auf eine Frau in London verübt und im selben Jahr eine andere "Frau im Alter von 16 Jahren oder älter" vergewaltigt zu haben. Zu Alter und Identität der mutmaßlichen Opfer wurden keine Angaben gemacht.
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Nach der kurzen Anhörung wurde entschieden, dass Brand weiter unter juristischer Aufsicht steht. Im Juni soll der Prozess gegen ihn beginnen. Nach Angaben der britischen Polizei werfen insgesamt sechs Frauen dem Schauspieler sexuelle Übergriffe vor. Im Mai vergangenen Jahres hatte er bereits bei vier Frauen betreffenden Anklagepunkten auf nicht schuldig plädiert. Dabei ging es um Vergewaltigung, erzwungenen Oralverkehr sowie sexuelle Übergriffe und sexuelle Nötigung in den Jahren 1999 bis 2005.
Zu dem Gerichtstermin am Dienstag erschien Brand in einem schwarzen Mantel und einem Leopardenhemd, dessen oberste Knöpfe offen waren. Auf seiner Brust war ein Goldkreuz zu sehen, in seiner Hand trug er eine Bibel. Brand unterstützte früher politische Kampagnen der Linken. Mittlerweile hat der Ex-Mann von US-Popstar Katy Perry sich jedoch als konservativer Guru neu erfunden, der Millionen Follower in Online-Netzwerken hat.
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