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04.10.2018

"Psychische Misshandlung": Heard schießt nach Depp-Interview zurück

Nachdem sich Johnny Depp in einem Interview als Opfer dargestellt hatte, ließ Heards Reaktion nicht lange auf sich warten.

In einem exklusiven Interview mit dem Männermagazin GQ dementierte Schauspieler Johnny Depp die Gewaltvorwürfe seiner Ex-Frau Amber Heard und sprach darüber, wie sehr ihn die Anschuldigungen nach wie vor belasten. Heards Reaktion ließ nicht lange auf sich warten.

Depp vs. Heard: Streit geht weiter

"Es ist ungeheuerlich, dass GQ mit keinem einzigen der Zeugen der körperlichen Misshandlungen durch Mr. Depp gesprochen hat, bevor der Artikel veröffentlicht wurde", ließ die 32-Jährige über ihren Anwalt verkünden. Hätte das Magazin den Fall genauer geprüft, hätte sich herausgestellt, dass der Schauspieler nicht die Wahrheit sage. Außerdem habe sich Depp nicht an die vereinbarte Schweigeerklärung gehalten.

"Herr Depp hört nicht auf Frau Heard psychologisch zu misshandeln. Sie möchte gerne ein sehr schmerzhaftes Kapitel ihres Lebens hinter sich lassen. Man muss nur auf die erdrückenden Beweise gucken um eine vernünftige Einschätzung der Dinge zu bekommen", heißt es weiter in dem Statement.

Depp hatte zuvor gegenüber GQ behauptet, Heard nie geschlagen zu haben. "Jemanden zu verletzten, den man liebt. Das klingt nicht mal im Entferntesten nach mir", hatte der "Fluch der Karibik"-Star über sich erzählt. "Es ist schmerzlich. Die Sache, die mir wehtut, ist, dass ich als das absolute Gegenteil von dem, was ich eigentlich bin, dargestellt werde."

Die Anschuldigungen von Heard hätten ihn in Hollywood von "Cinderella in Quasimodo" gewandelt und sein Image nachhaltig beschädigt, beklagte sich der 55-Jährige. Auch seine Kinder Lily-Rose Depp und Sohn John Christopher Depp aus seiner früheren Beziehung mit Vanessa Paradis hätten unter den Negativ-Schlagzeilen um seine Person gelitten.  

Amber Heard und Johnny Depp hatten einander 2011 am Set des Films "Rum Diary" kennengelernt. 2014 heiratete das Paar in der Karibik. Die Ehe scheiterte nach nur 15 Monaten, nachdem Heard ihren Ex-Mann der häuslichen Gewalt beschuldigte. Heard bekam laut Scheidungsvertrag rund sieben Millionen Dollar, von denen sie einen Großteil gespendet hat.