Motsi Mabuse: Eine Frau steht im Fernsehen und ihr Körper ist plötzlich Gesprächsthema

Let's Dance"-Jurorin und Tänzerin Mabuse ist international erfolgreich. Auch in Großbritannien ist sie eine Berühmtheit.
Motsi Mabuse mit geflochtener Frisur trägt einen schwarzen, glitzernden Anzug und Schmuck, posiert vor einer Sponsorenwand.

Die erfolgreiche "Let's Dance"-Jurorin und Tänzerin Motsi Mabuse kritisiert, dass Frauen kontinuierlich der Bewertung ihres Äußeren ausgesetzt sind und ihre Leistung in den Hintergrund gerät. "Eine Frau steht im Fernsehen und plötzlich wird ihr Körper zum Gesprächsthema. Zu dick. Zu dünn. Zu alt. Zu laut. Zu viel. Als müsste eine Frau ständig erklären, warum sie so aussieht, wie sie aussieht. Als wäre ihr Wert davon abhängig, ob andere ihren Körper akzeptieren", schreibt Mabuse zu einem Video von sich auf Instagram. Dazu teilte sie einen beleidigenden Kommentar.

"Passiert jeden Tag"

Nicht nur Frauen, die in der Öffentlichkeit stehen, würden das kennen. "Das betrifft nicht nur Frauen im Fernsehen. Das passiert jeden Tag. In Kommentaren. In Gesprächen. In Blicken", so Mabuse. Sie appelliert an ihre Follower und Followerinnen, einander zu unterstützen. "Deshalb brauchen Frauen etwas, das stärker ist als diese Stimmen: eine dicke Haut, Mut weiterzugehen und vor allem Menschen um sich herum, die einen aufbauen statt herunterziehen. Denn am Ende geht es nicht darum, perfekt zu sein. Es geht darum, weiterzugehen, sich nicht klein machen zu lassen und sich gegenseitig zu stärken. Lasst uns Frauen sein, die einander tragen."

Mabuse ist international erfolgreich. Auch in Großbritannien ist sie eine Berühmtheit: Dort ist die 44-Jährige Jurorin der Tanzsendung "Strictly Come Dancing" und zählt König Charles zu ihren Fans.

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