Kristen Stewart: Leben wäre ohne Coming-out unvollständig

Kristen Stewart
Die Schauspielerin wollte kein System aufrechterhalten, das Menschen wegen ihrer Sexualität ausschließt.

Hollywood-Schauspielerin Kristen Stewart ("Twilight") hat über die Beweggründe für ihr öffentliches Coming-out vor neun Jahren gesprochen. 

"Es ging mir weniger darum, Details meiner Beziehung zu teilen, sondern vielmehr darum, anzuerkennen, dass es Menschen gibt, die nicht in vollem Umfang am Leben teilhaben können, weil sie sich verstecken müssen", sagte die 35-Jährige dem US-Sender ABC News.

Stewart hatte 2017 in der Fernsehshow "Saturday Night Live" über frühere Tweets des US-Präsidenten Donald Trump über ihr Beziehungsleben gesprochen und an Trump gerichtet verkündet, "total lesbisch" zu sein. Bis dahin hätten ihr viele Menschen gesagt: "Deiner Karriere würde es besser tun, wenn du nicht mit deiner Freundin händchenhaltend nach draußen gehen würdest", schilderte Stewart nun. "Und ich dachte mir: 'Ihr wollt also, dass ich ein unvollständiges Leben führe? Und ihr wollt, dass ich ein System aufrechterhalte, das Menschen ausschließt?' Das kann ich einfach nicht."

Stewart wurde an der Seite von Robert Pattinson mit den "Twilight"-Filmen weltbekannt und war auch vorübergehend mit ihrem Schauspielkollegen liiert. Seit 2019 ist sie mit der Drehbuchautorin Dylan Meyer zusammen. Mit "The Chronology of Water" legte sie im Vorjahr ihr Regiedebüt vor.

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