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03/28/2021

Käsetoast statt Heroin: Pete Doherty kaum wiederzuerkennen

Der ehemalige Skandalrocker ist auf aktuellen Paparazzi-Fotos kaum wiederzuerkennen.

Jahrelang machte der britische Rockmusiker Pete Doherty mit Drogenexzessen und Skandalen von sich reden. Der Musiker malte einst ein Porträt seiner ehemaligen Freundin Kate Moss mit seinem Blut und wurde aus der Reha geworfen, weil er sich nicht genug Mühe gegeben hatte, um seine Heroinsucht aufzugeben. 2006 klagte die Staatsanwaltschaft Köln Doherty wegen Drogenkonsums auf öffentlicher Straße an. Mehrfach wurde er wegen Drogenbesitzes inhaftiert. Auf nicht einen Entzug folgte prompt ein erneuter Rückfall.

Pete Doherty erklärt seine optische Veränderung

2019 erzählte er in einem Interview mit dem Guardian, dass er nach seinem erfolgreichen Aufenthalt in einer Entzugsklinik für gerade einmal "10 Minuten clean" war. Sobald er zuhause war, hatte ihn die Sucht wieder fest im Griff. "Mein Gehirn denkt, dass ich es genieße", sagte der hochtalentierte Singersongwriter, der bei seinen Fans trotz seiner vergangenen Eskapaden als umgänglich und sensibel gilt, damals.

Auch gegenüber Channel 4 News vor zwei Jahren gab sich der Sänger, der mit seiner Ex-Freundin Lisa Moorish einen Sohn hat, in Bezug auf seine langjährige Drogensucht nachdenklich: "Mein Gehirn hat mir eingeredet, dass es mir gut geht. Dass ich kein furchtbarer Vater bin, kein schlechter Sohn. Oder, dass ich mich umbringe."

In den letzten Jahren ist es immer ruhiger geworden um den ehemaligen Skandalrocker, der über zwanzig Jahre lang harte Drogen wie Crack und Heroin konsumierte. Äußerlich hat er sich ganz schön verändert, wie jüngste Aufnahmen des einst hageren Musikers zeigen. Paparazzi knipsten den 42-Jährigen mit seiner Freundin Katia De Vidas nun im französischen Étretat. Mit grauen Haaren und Wohlfühlbauch ist der 1,88 Meter große Brite kaum wiederzuerkennen.

Sein Verändertes Aussehen habe mit seinem neuen, gesunden Lifestyle zu tun, erklärt Pete Doherty nun gegebüber britischen der Sun. Den Drogen habe er weitgehend abgeschworen.

"Jahrelang blieb ich fünf oder sechs Tage wach und dann schlief ich  24 Stunden lang", erzählte der "Babyshambles"- und "The Libertines"-Frontmann. Jetzt liebe ich den Schlaf. Im Moment bin ich ziemlich clean. Ich habe aufgehört, Heroin und Ketamin zu nehmen."

"Ich experimentiere gerne, mache Cocktails mit Champagner, etwas Rum, Orangensaft, ich komme wie ein Alkoholiker rüber", räumt er ein. "Aber das bin ich nicht - ich mag ein schönes Glas Wasser."

Das exzessive Rock'n'Roll-Image hat er inzwischen gegen ein entspannteres Dasein eingetauscht. Was auch Dohertys Wohlfühlkilos erklärt.

Statt Drogen ist heute Schlemmen angesagt. "Ich mag Comté [Anm. .eine Art französischen Käses], Comté auf Toast. Mein heimliches Vergnügen ist das Schlafen", erklärt der Sänger in Bezug auf seine optische Veränderung.

 

 

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