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05.03.2018

Jennifer Lawrence: Diese verpasste Rolle ärgert sie

Jennifer Lawrence oder Harrison Ford: Sie haben ihre Chance verpasst und die Filmrolle ihres Lebens abgesagt.

Jennifer Lawrence: Diese verpasste Rolle ärgert sie

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Karrieretechnisch müsste sich Oscarpreisträgerin Jennifer Lawrence eigentlich keine Sorgen machen. Dennoch wurmen sie einige Entscheidungen, die sie bezüglich Filmrollen getroffen hat.

Im Interview mit Howard Stern erzählte die 27-Jährige, dass sie es sich nicht verzeihen kann, manche Rollenangebote nicht angenommen zu haben: "Emma Stone und ich haben uns darüber unterhalten, weil wir ständig für dieselben Sachen vorgesprochen haben, was jetzt unsinnig erscheint, weil unsere Karrieren so verschieden sind....

...Sie hat eine Rolle bekommen, die ich wahnsinnig gerne übernommen hätte, aber die eine Sache, die mich wirklich schwer getroffen hat, das einzige Mal, dass ich wirklich total am Boden zerstört war, bei einer Audition verloren zu haben, war Tim Burtons 'Alice im Wunderland'."

Welchen Part genau Lawrence in dem Blockbuster mit Mia Wasikowska (Bild re.), Anne Hathaway und Helena Bonham Carter übernehmen wollte, verriet sie jedoch nicht.

Dafür erzählte die "Red Sparrow"-Darstellerin, dass sie auch für eine Rolle in "Twilight" vorsprach und später bereute, sie nicht angenommen zu haben.

"Ich wusste nicht wirklich genau, worum es ging. Wenn man vorspricht und nur ein 08/15-Schauspieler ist, bewirbt man sich für alle möglichen Dinge und bekommt nur fünf Seiten, während sie sagen 'Fang an zu schauspielern, Affe'", so Lawrence. Der Erfolg der Filmreihe habe sie dann völlig überrascht: "Als es rauskam, dachte ich 'Zur Hölle! Wow!'"  

Tom Selleck: "Indiana Jones" Dass Harrison Ford als und in "Indiana Jones" berühmt wurde, hat er vor allem einem zu verdanken, nämlich Tom Selleck.

Steven Spielberg offerierte ihm die Hauptrolle, doch Selleck hatte zu viel mit seiner TV-Serie "Magnum" zu tun. Er verpasste die Gelegenheit, auch im Kino Erfolge zu feiern.

Lara Flynn Boyle: "Sex and the City" Die größte Fehlentscheidung hat wohl Lara Flynn Boyle getroffen, als sie den Part der Carrie Bradshaw ablehnte.

Stattdessen wurde Sarah Jessica Parker mit "Sex and the City" weltberühmt und ging in die Filmgeschichte ein. Fast keine andere Serie hat Anfang der 00er Jahre so den Zeitgeist getroffen wie "SATC", die heute Kultstatus genießt.

Mel Gibson: "Terminator" Mel Gibson feierte zwar große Erfolge mit "Lethal Weapon" und "Braveheart", kurz nach "Mad Max" war ihm aber auch die legendäre Rolle des Terminator im gleichnamigen Film angeboten worden.

Gibson sagte ab und die Stelle wurde für die Steirische Eiche Arnold Schwarzenegger frei. Gut so, denn keiner kann eine emotionslose Killer-Maschine besser spielen als unser Arnie.

Gillian Anderson: "Downton Abbey" Mit der Serie "Akte X" war sie in den späten 90er Jahren schon zum großen Star geworden. Doch dann wurde es ruhig um Agent Scully aka Gillian Anderosn. Das Angebot, in "Downton Abbey" mitzuspielen lehnte sie dennoch ab. Sie versprach sich nicht viel von dem Stoff und wollte es mit anderen Projekten versuchen.

Die Drama-Serie wurde allerdings zum großen Hit, Lady Cora spielt nun Elizabeth McGovern. Gillians Serien-Versuche wie "Crisis" floppten. Immerhin ist sie nun auch in "Hannibal" mit von der Partie, die gut aufgenommen wurde.

Frances Bean Cobain: "Twilight" Kristen Stewart wurde als Bella in "Twilight" über Nacht zum Teenie-Star. Zu verdanken hat sie das Frances Bean Cobain, der Tochter von Kurt Cobain und Courtney Love.

Ihr wurde die Rolle der vampirliebenden Außenseiterin angeboten, doch Frances wollte lieber studieren und nicht im Rampenlicht stehen.

Til Schweiger: "Der Soldat James Ryan" Til Schweiger wollte nach eigenen Aussagen seine amerikanischen Fans (die gibt es?!) nicht vergraulen und lehnte deswegen einen Part in "Der Soldat James Ryan" ab.

Er hätte einen Nazi spielen sollen, wollte aber nicht als böse und brutal rüberkommen. Stattdessen drehte er den Riesenflop "Driven" in den USA, in dem er einen Rennfahrer gibt.

Daryl Hannah: "Pretty Woman" Daryl Hannah ist angeblich stolz darauf, dass sie die Hauptrolle in "Pretty Woman" abgelehnt hat. Wer's glaubt. Seit "Meerjungfrauen küssen besser" & "Magnolien aus Stahl" hat die inzwischen sehr aufgepolstert wirkende Hannah auf keinen Kinoerfolg mehr einfahren können. In "Kill Bill" hatte sie immerhin eine Nebenrolle.

Hannah lästert gerne über den Film, der Julia Roberts mit einem Schlag zum Hollywoodstar machte. Er sei eine Schande für alle Frauen. Auch Meg Ryan und Michelle Pfeiffer lehnten die Rolle ab, weil sie sie zu schlüpfrig fanden.

Thomas Jane: "Mad Men" Einen anderen als Jon Hamm kann man sich als Werbefachmann, der Kette raucht, und Schnaps schon am Vormittag trinkt, nur schwer vorstellen. "Niemand hatte mich am Radar, keiner kannte mich", so Hamm im Nachhinein. Die Produzenten wollten unbedingt Thomas Jane ("Deep Blue Sea") für Hauptrolle in der Serie "Mad Men" gewinnen.

Doch der meinte damals etwas arrogant, er mache kein TV. Ganze sechs Mal musste Hamm daraufhin für die Rolle vorsprechen - die Serie wurde zum Überrschaungshit. Und Jane? Der wechselte mit der Serie "Hung" 2009 doch zum Fernsehen. Und war bei weitem nicht so erfolgreich wie Hamm.

Craig T. Nelson: "Modern Family" Der Schauspieler Craig T. Nelson wurde für die Rolle des Grantscherbens Jay Prichett für die Serie "Modern Family" angefragt.  Doch er ließ dem "Schrecklich nette Familie"-Star Ed O'Neill (Bild) die Chance für ein großes Comeback.

Der nicht ganz so ehrenvolle Grund: Für die Rolle in "Parenthood" bekam er mehr Kohle. Dafür aber keine Emmy-Nominierungen.

Michelle Pfeiffer: "Das Schweigen der Lämmer" Letztere dürfte sich wohl heute noch in den A.... beißen, weil sie nicht nur die erfolgreiche Rolle von Callgirl Vivian ablehnte, sondern auch die der Clarice Starling in "Das Schweigen der Lämmer".

Der Film wurde ein Riesenhit, Jodie Foster heimste den Oscar für die beste Hauptdarstellerin ein. Doch Pfeiffer war der Streifen zu gewaltverherrlichend, da der Serienkiller am Ende ungeschoren davon kommt.

Helen Hunt: "Hannibal" Helen Hunt war 2001 noch gut im Filmgeschäft. Sie hatte gerade "Cast Away" mit Tom Hanks und die erfolgreiche Komödie "Was Frauen wollen" gedreht, als ihr die Rolle von FBI-Agentin Starling in der Fortsetzung von "Das Schweigen der Lämmer" angeboten wurde.

Sie sagte ab und verschwand daraufhin immer mehr in der schauspielerischen Versenkung. Julianne Moore dagegen wurde mit "Hannibal" erstmals einem größeren Publikum bekannt und spielt bis heute in hochkarätigen Filmen.

Lindsay Lohan: "Gossip Girl" Auch ganz anders besetzt hätte "Gossip Girl" werden sollen. Blake Lively hat die Hauptrolle in der Teen-Serie in die A-Liga der Hollywoodstars katapultiert. Doch eigentlich hätte die berufstechnisch zurzeit recht unglückliche Lindsay Lohan die Rolle bekommen sollen.

Die Pläne, die Story in einen Film zu verpacken, wurden aber zugunsten einer TV-Serie umgeändert. Lohan hatte das Nachsehen.

Halle Berry: "Speed" Den großen Durchbruch feierten die damaligen Jungschauspieler Keanu Reeves und Sandra Bullock mit "Speed" 1994. Ihr Glück war, dass davor Halle Berry und Alec Baldwin die Chance nicht erkannten und absagten.

Berry gab der Rolle der sexy Sekretärin in "Die Familie Feuerstein" den Vorzug. Ein Fehler.

John Travolta: "Forrest Gump" Man kann sich keinen besseren "Forrest Gump" als Tom Hanks vorstellen, der auch ganz zu Recht den Oscar für den besten Hauptdarsteller für seine Performance bekam.

Doch der Film wäre beinahe zum großen Comeback von John Travolta geworden. Heute gibt Travolta zu, dass die Absage ein großer Fehler gewesen sei.

Michael Madsen: "Pulp Fiction" Sein Comeback feierte der Staturday Night Fever-Star dann aber noch im gleichen Jahr mit "Pulp Fiction". Er war jedoch nur die zweite Wahl von Regisseur Quentin Tarantino.

Eigentlich hätte Michael Madsen die Rolle spielen können, doch der wollte nicht. In den Tarantino-Filmen "Reservoir Dogs" und "Kill Bill" ist er zwar mit von der Partie, eine Hauptrolle in einem erfolgreichen Kinofilm konnte Madsen aber bis jetzt noch keine übernehmen.

David Schwimmer: "Men In Black" Nach David Schwimmer kräht heute kein Hahn mehr. Als er durch den Part als Ross in "Friends" noch populär war, wollte man mit ihm die Rolle des jüngeren Agenten in "Men in Black" besetzen.

Schwimmer sagte ab und verpasste so die Chance auf einen länger anhaltenden Erfolg im Filmbusiness. Will Smith wird's ihm danken.

Apropos Will Smith. Der sollte eigentlich Neo in "Matrix" spielen, doch er wollte nicht. Smith gibt zu, das Potenzial der Geschichte nicht erkannt zu haben. "Als ich dann Keanu die Rolle spielen sah - und ich sage das sehr selten - erkannte ich, dass ich es total versaut hätte", so Smith im Nachhinein über seine Absage.

Joaquin Phoenix: "American History X" Das Potenzial von "American History X" hat Joaquin Phoenix nicht erkannt, deswegen kam Edward Norton als Neo-Nazi, der geläutert wird, zum Zug.

Jahrelang suchte Phoenix danach nach passenden Rollen, bis er in "Gladiator" als Bösewicht und in "Walk the Line" als Johnny Cash punkten konnte. Zuletzt war er in "Her" zu sehen.

Gwyneth Paltrow: "Titanic" Gwyneth Paltrow hat auch keinen guten Riecher bewiesen, als sie die Rolle in einem der erfolgreichsten Filme der Geschichte ablehnte. In "Titanic" hätte sie Rose spielen können, doch Paltrow mochte die Geschichte nicht.

Statt ihr durfte Kate Winslet Leonardo DiCaprio anschmachten. Als Trost erhielt Paltrow zwei Jahre später den Oscar für "Shakespeare in Love". Detail am Rande: Die Rolle bekam sie aber nur weil Julia Roberts absagte.