© APA/AFP/POOL/JULIAN SMITH

Stars
09/08/2021

Harry und Meghan haben sich vor ihr Beziehung auf Instagram ausspioniert

Der Herzog und die Herzogin von Sussex wollten offenbar heimlich mehr voneinander in Erfahrung bringen, bevor sie sich persönlich kennenlernten.

Eine gemeinsame Freundin - bislang hieß es, es handele sich dabei um die in Bahrain geborene Designerin Misha Nonoo - soll Prinz Harry und die ehemalige Schauspielerin Meghan Markle  im Juli 2016 bei einem "Blind Date" in London miteinander verkuppelt haben. Über das geteilte Interesse an Wohltätigkeitsarbeit soll es sofort "gefunkt" haben. Am 27. November 2017gaben die beiden schließlich ihre Verlobung bekannt. In einem Interview mit der öffentlich-rechtlichen britischen Rundfunkanstalt BBC gestand Meghan später ein, sie sei naiv gewesen in ihren Erwartungen, was es bedeute, der königlichen Familie anzugehören. Am 19. Mai 2018 folgte dann die pompöse Hochzeit: Das Paar heiratete auf Schloss Windsor und firmiert nunmehr als Herzog und Herzogin von Sussex. 

Es funkte schon online

Inzwischen leben Harry und Meghan mit ihren beiden Kindern Archie Harrison und Lilibet Diana im kalifornischen Nobelort Santa Barbara. Die allgemein bekannte Kennenlern-Version könnte allerdings nicht ganz stimmen, behauptet zumindest die britische Royals-Kommentatorin Katie Nicholl. Sie meint, dass sich das heutige Ehepaar vor dem persönlichen Kennenlernen - das demnach eben nicht Nonoo, sondern Violet von Westenholz eingefädelt habe - auf Instagram "ausspionierte". Die britische Zeitung The Sun zitierte Nicholl: "Für eine königliche Romanze ziemlich ungewöhnlich - alles startete auf Instagram. Beiden habe gefallen, was sie auf dem Profil des jeweils anderen zu sehen bekamen. "Danach war es Violet, die sie wirklich zusammengebracht hat."

Omid Scobie und Carolyn Durand, die beiden Autoren der Biografie "Finding Freedom" über Meghan und Harry behaupten in ihrem Buch, dass Harry auf Instagram den Benutzernamen "SpikeyMau5" verwendet hatte, um sich privat und unerkannt in dem Sozialen Netzwerk aufhalten zu können. Demnach soll Meghan 2016 begonnen haben, dem Account zu folgen. 

Ein neues Nachwort in "Finding Freedom" sorgte zuletzt für Zündstoff. Eine der brisantesten Behauptungen in der frischen Taschenbuch-Auflage lautet demnach: Die Royals seien "heimlich erfreut" gewesen, dass Meghan bei der Trauerfeier für Prinz Philip im April nicht hätte dabei sein können, da sie befürchteten, die Herzogin könne "ein Spektakel" verursachen. "Finding Freedom" beruft sich bei seinen Schilderungen auf nicht-genannte Quellen, die entweder dem Königshaus oder Meghan und Harry nahe stehen. Den Anwälten des Paares zufolge ist das Buch des Verlags Harper Collins nicht von den beiden selbst autorisiert.

Über die Rolle des Autors Omid Scobie gab es immer wieder Diskussionen: Vielfach wurde er als enger Freund oder "inoffizielles Sprachrohr" des Paares bezeichnet - was er jedoch sogar selbst zurückweist. "Ich bin nur ein Journalist, der seinen Job macht", sagte der gebürtige Brite im Juni in einem Briefing mit Auslandskorrespondenten in London. Der Tenor großer Teile der britischen Presse gegenüber Meghan und Harry sei jedoch so hässlich und teilweise rassistisch, dass er selbst sich als einer der wenigen wiedergefunden habe, der versuche, die Perspektive des Paares einzunehmen.

In seiner früheren Version erschien "Finding Freedom", das die Geschichte des "Megxit" und den Neubeginn des Paares nachzeichnet, bereits im vergangenen Jahr. Beim Erscheinen lag der Rückzug aus dem Königshaus einige Monate zurück, aber das Aufsehen erregende Fernsehinterview mit US-Moderation Oprah Winfrey, in dem das Paar im Frühjahr der Royal Family Rassismus und mangelnde Unterstützung vorwarf, lag noch in der Zukunft. Das ergänzte Nachwort der Biografie versucht nun in großer Ausführlichkeit zu beschreiben, was vor und nach diesem Interview geschah.

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.