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07.06.2017

Geheime Briefe von Charles über Diana-Trennung enthüllt

Wie erst jetzt bekannt wurde, waren die ehemalige First Lady Nancy Reagan und Prinz Charles jahrelange Brieffreunde.

Wie sehr Prinzessin Diana ( † 1997) unter der Affäre von ihrem Ehemann Prinz Charles (68) mit Camilla (69) litt und unter der darauffolgenden Scheidung vom britischen Thronfolger, erläuterte sie in mehreren Interviews. Dass aber auch Charles die Trennung nicht leichtfertig hinnahm, beweist nun erstmals ein Briefwechsel mit der US-Präsidenten-Gattin Nancy Reagan († März 2016).

Wie griechische Tragödie

Nicht viele wussten, wie eng der Royal mit der damaligen First Lady war. Briefe an Reagan, die nun nach ihrem Tod veröffentlicht wurden, zeigen eine jahrelange Brieffreundschaft der beiden. So schrieb Charles 1992 offen über die Trennung: "Keiner wird je verstehen, was das alles bedeutet, bis es einem selbst passiert. Es wird immer schlimmer und schlimmer. Eines Tages werde ich dir die ganze Geschichte erzählen. Sie ist wie eine griechische Tragödie und wäre sicherlich ein tolles Theaterstück!"

Er habe Angst vor den Kritikern, die aus der Misere Profit schlagen und fürchte die brutalen Worte der Medien. Charles verriet Nancy aber auch, dass er Diana für ihre Anziehungskraft bewundert, die sie beim US-Besuch bei den Reagans versprühte.

Über 40 Jahre schrieben sich Reagan und der Thronfolger Briefe, in dem sie auch Intimes preisgaben. Kennengelernt hatten sie sich 1974 bei einem Dinner von Ronald Reagan, der damals Gouverneur war. Der Prinz diente damals der Royal Navy und feierte mit Nancy aber auch Frank Sinatra and Bob Hope bei den Reagans.

Schwer getroffen

Charles erzählte seiner Brieffreundin auch darüber, wie schwer ihn der Tod seiner Großmutter – Queen Mum – im Jahr 2002 getroffen hat. "Sie hat so ein riesiges Loch hinterlassen. Mit ihr verbinde ich die glücklichsten Erinnerungen in meinem Leben."

2004 kam er zur Beerdigung von Ronald Reagan, was Nancy zutiefst berührte, so Quellen. Er kondolierte mit den Worten: "Ich bin so froh, die tollen Erinnerungen an die Tage in Kalifornien mit euch zu haben, als wir die geschätzten Annenbergs besucht haben. Ich möchte dir sagen, wie sehr mein Herz leidet. Ich habe so oft an dich gedacht, nachdem ich erfahren habe, dass dein Mann an Alzheimer erkrankt ist."