Durch dick und dünn: Stars, die prominenten Freunden aus der Sucht halfen

In Krisenzeiten ist man nicht selten auf Unterstützung angewiesen. Auch diese Promis, die mit Suchtproblemen zu kämpfen hatten, sind für Beistand von ihren Freunden dankbar.
Der US-amerikanische Schauspieler Perry posiert bei den Evening Standard British Film Awards in London für Fotografen.

In einem Interview mit Diane Sawyer enthüllte Schauspieler Matthew Perry, dass es keine Geringere als seine "Friends"-Kollegin Jennifer Aniston gewesen sei, die ihn mit seinen Suchtproblemen konfrontierte und ihn offen auf sein heimliches Trinken ansprach, als er während der Dreharbeiten eigenen Angaben zufolge täglich zur Flasche griff. Sie und der Rest der Besetzung "wissen, dass du trinkst", hätte ihm die Schauspielerin damals vor den Kopf geknallt. 

"Stellen Sie sich vor, was für ein beängstigender Moment das war", so Perry. Aniston sei es aber auch gewesen, die ihm eine wichtige, anhaltende Stütze war. "Jennifer war diejenige, die sich am meisten gemeldet hat", verriet Matthew Perry. "Dafür bin ich ihr wirklich dankbar."

Charlie Sheen bei der Elton John AIDS Foundation Academy Awards Viewing Party 2016.

2001 hatte Ben Affleck für Schlagzeilen gesorgt, als er im bekannten Reha-Zentrum "Promises" in Malibu eincheckte, um seine Alkoholabhängigkeit zu behandeln. "Ben ist ein selbstbewusster und kluger Mann, der entschieden hat, dass ihn ein erfüllteres Leben ohne Alkohol erwarten soll", sagte damals Afflecks Sprecher in einer Erklärung der "New York Post", nachdem der Schauspieler mit Trink- und Spiel-Eskapaden in Las Vegas von sich reden gemacht hatte. 

Laut "People" soll Charlie Sheen damals eine Schlüsselrolle bei Afflecks Klinikaufenthalt gespielt haben. Er habe sich an seinen Kumpel gewandt, um ihm zu helfen, sich ein Zimmer in dem noblen Behandlungszentrum zu sichern. Der "Two and a Half Men"-Star fuhr Affleck damals auch zu seinem Reha-Aufenthalt, der Berichten zufolge rund 34.000 Dollar im Monat kostete.

Brad Pitt und Bradley Cooper sitzen zusammen bei den US Open 2021.

Brad Pitt und Bradley Cooper sorgten bei den US-Open 2021 für eine Überraschung, als sie sich beim Herren-Einzel-Finale zusammen im Arthur Ashe Stadium in Queens zeigten. Dass die beiden Schauspieler so gut befreundet sind, war bisher vielleicht nicht jedem bekannt.

Derweil hat Pitt öffentlich über seine "Bromance" mit Cooper geschwärmt. So bedankte er sich bei dem "Hangover"-Star dafür, ihm dabei geholfen zu haben, nach seinen Alkoholproblemen in der Vergangenheit trocken zu werden.

Wie Pitt hatte auch Cooper früher mit Suchtproblemen zu kämpfen. Dem Alkohol hat er aber schon in den 1990ern abgeschworen. Seitdem ist er nicht mehr rückfällig geworden. "Ich habe schon in der Vergangenheit dagegen angekämpft und werde es weiter tun", hatte Cooper einmal erzählt.

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