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Stars
04/06/2021

Diese Stars wurden von ihren Eltern adoptiert

Nicole Richie und Debbie Harry wurden als Kind von ihren Adoptiv-Eltern bei sich aufgenommen - und sind damit nicht alleine.

Schauspielerin Nicole Richie ist eigentlich die leibliche Tochter eines Bandkollegen ihres Adoptiv-Vaters Lionel Richie. Musik-Legende Eric Clapton und Oscar-Preisträger Jack Nicholson lebten überhaupt lange im falschen Glauben, ihre Großmütter seien ihre Mütter. Auch die folgenden Stars sind unter der Obhut von Pflege-Eltern aufgewachen

Stars mit Adoptiveltern

Nicole Richie

Nicole Richie - inzwischen als TV-Sternchen und ehemalige beste Freundin von Hotelerbin Paris Hilton bekannt - wurde 1983 im Alter von zwei Jahren von Musiker Lionel Richie und seiner damaligen Freundin Brenda Harvey adoptiert. Die beiden hatten die Tochter eines von Lionels Bandkollegen zuvor schon bei sich aufgenommen gehabt. Heute hat Richie eine eigene Familie: Sie ist mit dem Good Charlotte-Sänger Joel Madden verheiratet und hat zwei Kinder.

Marilyn Monroe

Marilyn Monroe war Fabrikarbeiterin, als sie als Model entdeckt wurde - nach der ersten gescheiterten Ehe machte sie sich als 20-Jährige nach Hollywood auf, färbte ihre Haare wasserstoffblond und wurde rasch zum Mega-Star. Marilyn verzückte das Publikum damals in "Blondinen bevorzugt", "Wie angelt man sich einen Millionär?" und "Das verflixte siebente Jahr". Filme, die sie weltberühmt machten. Das Leben der Ikone begann am 1. Juni 1926 als gebürtige Norma Jean Baker in Los Angeles aber alles andere als glamourös. Das uneheliche Kind einer Cutterin verbrachte den größten Teil seiner Kindheit bei Pflegeeltern und in einem Waisenhaus.

Jamie Foxx

Schauspieler Jamie Foxx wurde von seiner Großmutter mütterlicherseits adoptiert, nachdem sich seine Eltern kurz nach seiner Geburt im Jahr 1967 getrennt hatten. Aufgewachsen in Texas, ergatterte er seine erste Film-Nebenrolle 1992 in der Robin Williams Komödie "Toys". Erstmals größere Aufmerksamkeit in der Filmwelt erregte er in Oliver Stones Streifen "An jedem verdammten Sonntag" (1999) als aufstrebender Quaterback Willie Beamen, es folgte unter anderem ein Auftritt im Boxer-Streifen "Ali" als Trainer Drew "Bundini" Brown. 2005 bekam er einen Oscar als Bester Hauptdarsteller für die Rolle des blinden Sängers Ray Charles.

Debbie Harry

Im Alter von 62 Jahren wollte Popsängerin Debbie Harry (Blondie) erstmals Mutter werden. "Ich denke daran, Kinder zu adoptieren", sagte die Amerikanerin 2007 in einem "Bunte"-Interview. "Ich glaube, ich bin jetzt so weit, Kindern in Not zu helfen." Sie bewundere Adoptivmütter wie Angelina Jolie oder Mia Farrow, "ihre unerschöpfliche Energie", sagte Harry. Sie wurde selbst mit drei Monaten von einem Ehepaar aus dem US-Staat New Jersey adoptiert. "Deswegen könnte ich eine gute Mutter sein. Ich kenne ja beide Seiten", sagte sie. Heute ist sie 75 - ihren Plan, ein Kind aufzunehmen, hat sie bislang nicht in die Tat umgesetzt.

Steve Jobs

Als Sechs- oder Siebenjähriger habe er einem Mädchen aus der Nachbarschaft erzählt, dass er adoptiert worden sei, erinnerte sich der verstorbene Apple-Gründer Steve Jobs in seiner Biografie. "Also wollten Deine Eltern Dich nicht?", fragte sie etwas unwirsch. Weinend rannte er ins Haus und seine Adoptiveltern versicherten ihm, sie hätten ihn selbst ausgewählt, weil er etwas Besonderes sei. "Verlassen. Ausgewählt. Besonders." Jobs' Biograf Walter Isaacson, ein früherer "Time"-Chefredakteur und CNN-Boss, glaubte in diesem Dreiklang das Leitmotiv von Jobs' Leben gefunden zu haben, das ihn daran glauben ließ, die Welt verändern zu können.

Jack Nicholson

Nicholsons Kindheit begann mit einem Schwindel: Seine Mutter June, bei Jacks Geburt erst 17 Jahre und unverheiratet, gab sich stets als seine Schwester aus. Als Mutter sprang Großmutter Ethel ein. Erst 37 Jahre später erfuhr Nicholson die Wahrheit - und reagierte gelassen: "Schwester, Mutter? Setzen Sie einfach einen Bindestrich dazwischen."

Eric Clapton

Musiklegende Eric Clapton hat eine ähnliche Geschichte. Als er neun Jahre alt war, bestätigte sich sein Verdacht, dass die Menschen, die er für seine Eltern hielt, es gar nicht waren. Tatsächlich lebte er bei seinen Großeltern, und seine angebliche Schwester war in Wirklichkeit seine Mutter. Nach Jahren in Kanada kam sie mit ihren kleinen zwei Kindern nach England und wohnte mit Clapton eine Zeit lang unter einem Dach. "Darf ich dich jetzt Mummy nennen?", sei es eines Abends aus ihm herausgeplatzt. Worauf seine Mutter freundlich entgegnete, es sei wohl besser, wenn er weiter seine Großeltern als Mum und Dad bezeichne, weil sie so viel für ihn getan hätten. "In diesem Augenblick fühlte ich mich komplett zurückgewiesen", schreibt Clapton in seiner Biografie "Mein Leben".

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