Vorzeitiger Abgang und falscher Gewinner: Chers Verwirrung bei Grammys sorgt für Diskussionen
Cher bei den Grammy Awards 2026.
Sie sorgte für Chaos am Ende der diesjährigen Grammy-Verleihung - und erntete für ihren Bühnenauftritt im Netz viel Spott: Musik-Ikone Cher hat sich bei den Grammys verwirrt gezeigt, als sie die Bühne vorzeitig verließ und versehentlich den verstorbenen Luther Vandross als Gewinner eines Preises verkündete, der eigentlich für einen anderen Künstler bestimmt war.
Cher: Gleich mehrere Fauxpas auf der Grammy-Bühne
Die 79-Jährige nahm bei der Gala in Los Angeles eine Ehren-Auszeichnung entgegen und hielt dann eine kurze Dankesrede.
Anschließend sollte sie die Auszeichnung für die beste Aufnahme des Jahres überreichen, machte sich aber daran, die Bühne zu verlassen und musste von Moderator Trevor Noah darum gebeten werden, zu bleiben. Dann öffnete sie den Umschlag mit dem Namen des Gewinners - und sagte: "Der Grammy geht an Luther Vandross." Anschließend korrigierte sie sich: "Der Grammy geht an Kendrick Lamar."
Der Musiker Luther Vandross ist bereits 2005 gestorben. Rapper Lamar hat seinen Song "luther", für den er nun gemeinsam mit der Sängerin SZA einen Grammy bekam, nach Vandross benannt und einen Teil von dessen Musik dafür benutzt.
Im Netz wurde über Chers vermasselten Auftritt viel diskutiert. Social-Media-Nutzer fragen sich unter anderem, was für die Verwirrung der Musikerin verantwortlich war. Andere wiederum sind dankbar für den Lacher, den Cher ihnen verpasst hat.
Hier einiger der Reaktionen, die man online zu lesen bekommt:
- Cher ist total high, Mann.
- Cher ist offiziell legasthenisch. Ihr Grammy-"Fehler" war etwas, das wir alle auf unterschiedliche Weise tun… Fehler machen.
- So sehr habe ich im Jahr 2026 noch nie gelacht. Cher ist perfekt.
- Cher darf bei den Grammys definitiv 15 Minuten lang unvorbereitet über ihre Karriere plaudern und dann vergessen, einen Preis zu überreichen.
- Cher ist die chaotischste Moderatorin aller Zeiten. Genau deshalb liebe ich sie.
Die Grammys, die zu den begehrtesten Musikpreisen der Welt gehören, wurden in diesem Jahr zum 68. Mal verliehen. Rund 13.000 Mitglieder der Recording Academy entscheiden über die Preisträger.
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